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Tourismus Wo Einst Industrie WAR : Neues Leben in der alten Ölmühle begeistert Experten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Denkmapfleger und Architekten haben das Gelände besucht.

svz.de von
erstellt am 14.Jun.2014 | 10:00 Uhr

Wo nach der Wende ein ehemaliges Industrieareal verfiel, gibt es heute unter anderem eine Bühne, Hotel, Strandbar und Kletterturm. Ein Klassiker, wie wir in Brandenburg einige haben, sei die Geschichte der alten Ölmühle, erklärte Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann (parteilos). „1990 konnte man sich noch nicht vorstellen, dass hier irgendwas mit Tourismus denkbar wäre“, sagte Hermann diese Woche bei einem Ortsgespräch, zu dem das Landesamt für Denkmalpflege mit der Brandenburgischen Architektenkammer und dem Verein Beratender Ingenieure eingeladen hatte. Vier solcher Gespräche werden jährlich veranstaltet, um Denkmäler vorzustellen, die saniert und neu genutzt werden.

„Die Ölmühle ist ein Industriedenkmal, das beinahe alle Dimensionen sprengt“, sagte Matthias Baxmann vom Amt für Denkmalpflege. Dass für ein so großes Gelände eine Möglichkeit zur Nachnutzung gefunden wurde, sei nahezu einzigartig. „Besonders in strukturschwachen Regionen ist so etwas oft sehr schwer.“

Und der Wandel soll weitergehen: 52 Mitarbeiter beschäftige man inzwischen, sagte Lutz Lange, Gesellschafter der Genesis GmbH, die die alte Ölmühle betreibt. 130 sollen es einmal werden, wenn das gesamte Areal erschlossen ist.

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