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Unesco-Welterbe : Klimawandel und Naturschutz in Sanssouci

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Eine Ausstellung warnt vor Ort vor Gefahren, die dem weltberühmten Park drohen.

Mit der Ausstellung „Paradiesapfel“ rücken im Potsdamer Park Sanssouci erstmals Zukunftsthemen wie Naturschutz und Klimawandel in den Fokus. Auf der etwa 300 Hektar großen barocken Anlage sollen vom 18. April bis 31. Oktober 19 Stationen historische und aktuelle Facetten darstellen, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Montag mit. „Erstmals ist es der Park, der bei einer Ausstellung im Mittelpunkt steht“, sagte Stiftungssprecher Frank Kallensee.

Ziel der Ausstellung sei es, Zusammenhänge im Unesco-Welterbe darzustellen. So erfahren die Besucher beispielsweise, was eine Baumgruppe ist, welche Funktion die Parkanlage hatte und hat, warum die Skulpturen dort stehen, wo sie stehen. Die Stichworte der Schau sind Inszenierung, Genuss und Ernte. Sie konzentriert sich auf die drei Bereiche Neues Palais, Park Charlottenhof und Schloss Sanssouci.

Besucher werden durch rote Markierungen an den Wegen des Unesco-Welterbes zu den Themen geführt.Vor allem Friedrich der Große hat seinen Park inszeniert. Am Neuen Palais zeugen Architektur und Skulpturen davon, die umgeben sind von Parkgraben, Heckentheater oder Kaiserlichem Rosengarten. Es gibt jedoch auch die praktische Seite des berühmten Gartens: Unter den Titeln „Friedrichs Früchte“ und „Kirschen für den König“ zeigt die Schau den Obstanbau. Zu den praktischen Aspekten gehören überdies Strategien, um die Gärten erhalten zu können. Der Klimawandel setzt der Anlage zu. Erste Auswirkungen sind in der Region bereits zu spüren. Nach Expertenmeinung muss darum die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen erhöht werden.

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