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Symposium in Mühlenberg : Die Reformation und ihre Folgen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Es geht mit großen Schritten auf das Reformationsjubiläum 2017 zu: In Südbrandenburg wollen sich Historiker im kommenden Frühjahr auf einem Symposium über Reformationsgeschichte austauschen. Geplant ist das Treffen am 22. und 23. April 2016 in Mühlberg (Elbe-Elster), wie das Museum „Mühlberg 1547“ ankündigte. 2017 wird es 500 Jahre her sein, dass Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) schlug und damit die Reformation einleitete.

Im April eröffnete das brandenburgische Reformationsmuseum „Mühlberg 1547“ in der Probstei des Klosters. Eine Dauerausstellung zeigt die große Schlacht bei Mühlberg, bei der katholische Truppen den Schmalkaldischen Bund besiegten, einen Zusammenschluss von Protestanten. Der Kampf gilt als wichtiges Ereignis in der Reformationsgeschichte.

Bislang sahen rund 7500 Besucher die Schau. Das waren mehr als erwartet, wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Martina Pöschl sagte. Aus Brandenburg und Berlin kamen viele Besucher, aber noch mehr aus Sachsen.

Im nächsten Jahr soll es Neuerungen geben: Derzeit wird laut Pöschl an einem zweisprachigen Ausstellungskatalog gearbeitet. Künftig soll es die Texte auch auf Englisch geben. Zudem soll das Kinderangebot besser werden.

Über zwei Etagen verteilen sich in der aufwendig restaurierten Probstei rund 150 Objekte. Darunter sind eine Ritterrüstung, Gesangblätter und Holzfiguren. Vor der Eröffnung des Reformationsmuseums war dort das Stadtmuseum untergebracht. Die Stadtgeschichte wurde mit dem Reformations-Konzept verknüpft.

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