Vorfälle bei Pritzwalk : Ermittlungen gegen drei Jugendliche wegen Steinwürfen auf A24

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Die Tatverdächtigen haben die Taten zwischen Falkenhagen und Rapshagen im Oktober 2019 in Teilen bereits gestanden. Die Vernehmungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen.

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12. Februar 2020, 13:41 Uhr

Die Polizei in der Prignitz hat drei Jugendliche ermittelt, die Pflastersteine auf die A 24 Berlin-Hamburg bei Pritzwalk geworfen haben sollen. Die Tatverdächtigen hätten die Taten vom Oktober 2019 in Teilen bereits gestanden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neuruppin. Die Mordkommission ermittle gegen das Trio wegen Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Monatelange Ermittlungen

Nach Untersuchungen der Polizei hatten die Verdächtigen Anfang Oktober in mehreren Nächten Pflastersteine und Leitpfosten von einer Autobahnbrücke zwischen Falkenhagen und Rapshagen auf die darunter verlaufende Fahrbahn der A24 geworfen. Durch Zufall waren weder Fahrzeuge noch Menschen geschädigt worden. Fahrer übergaben der Polizei die Gegenstände; monatelange Ermittlungen führten schließlich auf die Spur der drei Jugendlichen.

Entscheidung bei Staatsanwaltschaft

Die Vernehmungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher. Die zuständige Staatsanwaltschaft müssen nun entscheiden, ob und in welcher Form Anklage erhoben oder die Vorfälle anderweitig geahndet werden. Die A24 wird in dem Abschnitt von Autofahrern aus vielen Bundesländern, darunter auch aus Mecklenburg-Vorpommern genutzt.

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