Mit 76 Jahren : DDR-Schlagersänger Thomas Lück ist tot

Thomas Lück zeigt seine erste bei Amiga 1978 erschienene Solo LP.

Thomas Lück zeigt seine erste bei Amiga 1978 erschienene Solo LP.

Der beliebte DDR-Künstler starb einem Medienbericht zufolge vergangenen Donnerstag an einem Krebsleiden.

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12. Oktober 2019, 12:01 Uhr

Der Schlagersänger Thomas Lück ist am Donnerstagabend im brandenburgischen Leegebruch im Alter von 76 Jahren verstorben. Wie die Zeitschrift Superillu berichtete, habe seine Ehefrau Uschi den Tod bestätigt.

Er sang vor allem mit Humor

Der 1943 in Dranske auf Rügen geborene Frieder Lück eroberte mit 18 Jahren die Bühnen der DDR. Als Teil des Manfred Lindenberg Quintett machte er als Refrainsänger seine ersten Schritte. 1965 entstand mit "Nimm den Nachtzug" seine erste Aufnahme beim Rundfunk der DDR. Es folgten vor allem humorige Lieder wie "Lass doch bloß den Schlankheitstee", "Kunigunde" und "Wo kommt der Schnee auf dem Kilimandscharo her".

Spielte auch vor der Kamera

Auch in mehreren Fernsehfilmen war Lück zu sehen. So spielte er 1976 im "Polizeiruf 110: Das Inserat" einen Kfz-Mechaniker. Im Kino sorgte er neben Holger Biege und Nina Hagen in der Komödie "Liebesfallen" für musikalische Unterhaltung.

Erst Anfang Februar dieses Jahres beendete er seine Bühnenkarriere. Vor drei Jahren wurde bekannt, dass Thomas Lück an Krebs leidet. Am Donnerstag hat er seinen Kampf gegen die Krankheit verloren.

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