Investition : 23 Millionen Euro für Breitband in der Prignitz

Viele Gemeinden warten auf das Glasfasernetz.
Viele Gemeinden warten auf das Glasfasernetz.

Investition soll auch Voraussetzungen für E-Government verbessern.

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06. November 2017, 05:00 Uhr

Der Landkreis hat 23 Millionen Euro für den Breitbandausbau erhalten. Diese Zahl nannte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kürzlich bei seiner „Zukunftstour Heimat“ in der Region. Insgesamt stellt das Land 116 Millionen Euro aus seinem Haushalt für den Breitbandausbau bereit. Damit kofinanziert es die Förderung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Gut ausgebaute Breitbandnetze sind nach Einschätzung des Potsdamer Wirtschaftsministeriums eine zentrale Voraussetzung für technologischen Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung. Auch das alltägliche Miteinander werde immer digitaler.

„Ein gut ausgebautes Breitbandnetz ist auch Voraussetzung für die Erweiterung des E-Governments“, sagte Dietmar Woidke gegenüber dem „Prignitzer“. Für diesen Themenbereich sei bereits eine Stabsstelle bei der Landesregierung eingerichtet worden, um diese Entwicklung voranzutreiben. Dafür sei neben dem Breitbandausbau in den nächsten drei Jahren jedoch noch Einiges andere zu tun. Dazu zählt, dass die Landkreise und die Kommunen mit unterschiedlichen Programmen und Technik ausgestattet sind.

Das Land bringt 163 Millionen Euro als Kofinanzierung zum Breitbandprogramm des Bundes bei, der sich mit 255 Millionen Euro im Land engagiert. Landkreise und die kreisfreien Städte leisten einen Eigenanteil von insgesamt rund 30 Millionen Euro. Das erweiterte Breitbandnetz soll in der Prignitz, wie fast überall im Land Brandenburg, eine fast flächendeckende Versorgung mit 50 Megabit pro Sekunde sichern.

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