Sperrung : Zahlreiche Rohrbrüche im Rostocker Stadtgebiet

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In Rostock gab es in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstagmorgen zahlreiche Wasserrohrbrüche. Teilweise musste eine Straße gesperrt werden (Fotos: Stefan Tretropp)

Keller, Straßen und Wohnhäuser sind voll gelaufen

svz.de von
12. Juli 2018, 08:04 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag hat es in Rostock gleich an zahlreichen Stellen teils erhebliche Wasserrohrbrüche gegeben. Betroffen waren mehrere Stadtteile, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Betreiber Nordwasser arbeitet noch immer an der Schadensbeseitigung.

Den wohl größten Schaden gab es am frühen Donnerstagmorgen im Stadtteil Reutershagen, im Rahnstädter Weg. Gegen 2 Uhr platzte hier eine Haupttrinkwasserleitung. Die Wassermassen sprudelten daraufhin unaufhaltsam auf die Straße und fluteten diese. Mehrere geparkte Autos standen unter Wasser, Keller und Hauseingänge liefen voll. Auch am Güterbahnhof brach auf dem Gehweg eine Leitung, Nordwasser sperrte den Gefahrenbereich ab.

Im Dierkower Damm, in der Theodor-Heuss-Straße und im Südring gab es Wasserrohrbrüche am oder in den Häusern. Die Feuerwehr musste hier mit Pumpen agieren. Bewohner des Rahnstädter Weges hatten zudem am Morgen kein Wasser in ihren Leitungen. "Ich musste meinen morgendlichen Kaffee heute mit Selters zubereichten", sagte einer der Betroffenen. Nordwasser kann aufgrund der massiv und teils parallel aufgetretenen Schäden nicht überall zeitgleich sein. Wie es hieß, arbeite das Unternehmen mit Hochdruck an der Reparatur. Eine Ursache für die Brüche ist derzeit noch nicht bekannt.
 

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