Video A19-Unfall bei Linstow : Verunglückter Reisebus geborgen

Schwerer Busunfall auf der A19 bei Linstow. Der Fahrer wurde eingeklemmt und verletzt, die 22 Fahrgästen blieben größtenteils unverletzt.
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Schwerer Busunfall auf der A19 bei Linstow. Der Fahrer wurde eingeklemmt und verletzt, die 22 Fahrgästen blieben größtenteils unverletzt.

Drama am Vorweihnachtstag: Auf der A19 Richtung Rostock hat sich am frühen Abend in Höhe Linstow ein schwerer Unfall ereignet.

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23. Dezember 2017, 17:35 Uhr

Zur Bergung des verunglückten Reisebusses auf der A19 südlich von Linstow ist die Autobahn in Richtung Rostock am Sonntag zeitweilig gesperrt worden. Das Abschleppen des Busses über einen Wirtschaftsweg habe nicht geklappt, sagte eine Polizeisprecherin. Ein Abschleppunternehmen hatte am Morgen damit begonnen, das Unfallfahrzeug ohne Behinderungen des Verkehrs auf der Autobahn zu bergen.

Bei dem Unfall des Reisebusses aus dem sächsischen Zwickau am Samstag war der 62-jährige Busfahrer nach Polizeiangaben schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Zwei 78 und 87 Jahre alte Insassen waren leicht verletzt worden, wurden aber bereits wieder aus der Klinik entlassen.

 

Nach Informationen anrückender Helfer war der Reisebus kurz nach 17 Uhr aus noch ungeklärter Ursache von der Autobahn abgekommen. In der Folge fuhr das Fahrzeug die Böschung herunter, durchbrach den Wildfangzaun und rammte über etwa 30 Meter hinweg mehrere Bäume, ehe es zum Stehen kam.

Feuerwehren umliegender Gemeinden, Rettungskräfte sowie Polizei waren vor Ort. Die Autobahn blieb während der Bergungsmaßnahmen an der Unfallstelle in Richtung Norden für circa zwei Stunden voll gesperrt. Laut Einsatzkräften wurde mit deren Ende erst weit nach Mitternacht gerechnet.

Der leitende Notarzt hatte zuvor angewiesen, die 22 Reisenden geschlossen mit den Rettungs- und Einsatzwagen in das Van der Valk-Resort nach Linstow zu bringen. Die Einrichtung war ohnehin Ziel der Gruppe gewesen. Dort wurden sie medizinisch untersucht. Ein Ersatzbus zum Weitertransport der Fahrgäste war bereits angefordert worden - er wurde nun offenbar nicht mehr benötigt.

Die Feuerwehr dankte allen aufmerksamen Autofahrern für die Bildung einer Rettungsgasse, so dass die über 120 Einsatzkräfte schnell und ohne Behinderungen den Unfallort erreichen konnten.

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