A14 : Ungebremst auf Absperrwagen geprallt

<p>Schleuderte  beim Aufprall von der Fahrbahn: der Absperrwagen der Straßenmeisterei.</p>
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Schleuderte  beim Aufprall von der Fahrbahn: der Absperrwagen der Straßenmeisterei.

Schwerer Unfall am Dienstagmorgen auf der Autobahn bei Ludwigslust. Polizei stoppt danach Falschfahrer

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12. Juni 2018, 09:18 Uhr

Dieser Fahrer muss aber richtig gepennt haben. Beim Zusammenstoß  ihres Wagens mit einem Fahrzeug der Autobahnmeisterei  wurden am Dienstagmorgen auf der A 14 bei Ludwigslust drei Personen leicht verletzt. Offenbar war das Auto ungebremst auf ein Absperrfahrzeug der Straßenmeisterei aufgefahren, so die Polizei.

Die drei Insassen des  verunglückten  Wagens  wurden vor Ort medizinisch behandelt. An beiden  Fahrzeugen entstand Sachschaden, die Gesamthöhe wurde gestern   auf rund 18000 Euro geschätzt. Die Polizei begann hat mit den Ermittlungen zur Unfallursache. Die A 14 in Fahrtrichtung Grabow war während der Unfallaufnahme und der Reinigung der Fahrbahn drei Stunden voll gesperrt.

Die Folge war ein größerer Stau auf der Autobahn. Dabei kam es offenbar zu einer äußerst gefährlichen Situation. Polizeisprecher Klaus Wiechmann: „Mindestens zwei Fahrzeuge, die im Stau standen, fuhren auf der Standspur rückwärts um offenbar an der Anschlussstelle Ludwigslust von der Autobahn zu gelangen und den Stau so zu umfahren.“ Polizisten  entdeckten  die gefährlichen Fahrmanöver, die mindestens über mehrere Hundert Meter führten,  von der Autobahnbrücke aus und zogen beide Wagen aus dem Verkehr.  Der Fahrer eines Audis mit Wismarer Kennzeichen sei einsichtig gewesen, der Fahrer eines Kleintransporters mit Ludwigsluster Kennzeichen, der auch noch einen Anhänger zog, dagegen nicht.   Die Situation war auch deshalb so gefährlich, weil  noch viele Autos  in  richtiger Fahrtrichtung  zum  Stauende  unterwegs waren. „Gegen beide Fahrer wurden Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet“, so Polizeisprecher Wiechmann.

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