Neubrandenburger Polizei warnt : Unbekannte verlangen Nacktbilder von Kindern

Caroline Seidel.jpg

Im Osten MVs versuchen Unbekannte gezielt Mädchen auf WhatsApp zum Versenden von Nacktbildern zu bewegen

von
04. Februar 2019, 16:33 Uhr

Im Osten Mecklenburg-Vorpommern versuchen Unbekannte derzeit gezielt, zehn- und elfjährige Mädchen auf WhatsApp zum Versenden von Nacktbildern zu bewegen. Aufgrund von vermehrten Anzeigen von Eltern aus dem Kreis Vorpommern-Greifswald warnte das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Montag erstmals vor einem verstärkten „Cyber-Grooming“. Dabei versuchten die Täter zunächst das Vertrauen der jungen Empfänger zu erlangen - das „Groomen“ - um dies später aufzufordern, Nacktbilder zu schicken.

Als Absender dieser Aufforderungen über den WhatsApp-Dienst sei mehrfach dieselbe Telefonnummer aufgetaucht. Dazu gebe sich der Absender als 18 Jahre alte Frau aus, was aber vermutlich nicht stimme. Die Polizei rief vor allem Eltern auf, ihren Kindern zu erklären, wie rasend schnell sich Bilder in sozialen Netzwerken verbreiten. Meist seien Kinder der Tragweite ihres Handelns in diesem Bereich noch nicht bewusst. Auch über „WhatsApp-Freundesgruppen“ sollte keine Nacktbilder versandt werden.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen