Hauptbahnhof Rostock : Telefonbetrüger fordert Bekanntgabe von Freischaltcodes

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Am Donnerstag meldete die Filialleiterin eines Presseshops, dass sie offensichtlich Opfer eines Betrugs geworden ist.

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18. Mai 2018, 12:48 Uhr

Am 17.05.2018 wurden die Beamten der Bundespolizei von der Filialleiterin eines Presseshops am Hauptbahnhof Rostock darüber informiert, dass die Filiale offensichtlich Opfer eines Betruges geworden ist.

Am Abend des 16.05.2018 erhielt eine Mitarbeiterin des Presseshops einen Anruf über das Geschäftstelefon, in dem sie aufgefordert wurde, die im Geschäft vorhandenen Apple/iTunes-Wertkarten aufzuladen, einzuscannen, den Freischaltcodes freizurubbeln und diese telefonisch mitzuteilen. Da im Display die Telefonnummer der Firmenzentrale angezeigt wurde, ging die Mitarbeiterin davon aus, dass es sich hierbei um einen Echtanruf handelte und kam den Anweisungen nach.

Ermittlungen ergaben, dass eine entsprechende Anweisung nicht von der Firmenzentrale ausgegangen ist und es sich bei dem Fall um ein so genanntes Call-ID-Spoofing (Vortäuschen einer falschen Anrufnummer) handelte. Es entstand ein Sachschaden von 850,- Euro. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet. Da derartige Fälle sowohl im Zuständigkeitsbereich der Landes- und Bundespolizei vermehrt vorgekommen sind, werden hiermit alle Ladenbesitzer vor solchen Machenschaften gewarnt. Betrüger nutzen immer wieder neue Geschichten, um an Kennwörter und persönliche Daten zu gelangen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, niemals telefonisch persönliche Daten, Kennwörter und sonstige sensible Daten an Unbekannte weiterzugeben.

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