Ermittlungen laufen : Schüler nach «Hitlergruß» an Schule noch suspendiert

Ein 14-jähriger Schüler wurde von der Schule wegen Verwendens der verfassungsfeindlichen Geste angezeigt.

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25. Oktober 2018, 09:23 Uhr

Einer der beiden Schüler, die an ihrer Schule in Waren vor gut einer Woche den in Deutschland verbotenen «Hitlergruß» gezeigt haben, ist weiter vom Unterricht ausgeschlossen. Das erklärte ein Sprecher des Schweriner Bildungsministeriums am Donnerstag. Grundlage dafür sei das Schulgesetz. Der andere Schüler habe einen Verweis erhalten, dürfe aber wieder am Unterricht teilnehmen.

Die 12 und 14 Jahre alten Schüler sollen am 17. Oktober in einem Klassenzimmer und einmal auf dem Schulhof den «Hitlergruß» gezeigt haben. Die Schule hatte den Vorfall wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole und Gesten angezeigt.

Über weitere Konsequenzen aus dem Vorfall an der Regionalen Schule soll abschließend eine Lehrerkonferenz entscheiden. Inzwischen sei auch mit den Eltern gesprochen worden. Die Polizei und der Staatsschutz haben ihre Ermittlungen gegen den 14-Jährigen in dem Fall noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin. Der Zwölfjährige sei noch strafunmündig. Nach Angaben des Schweriner Ministeriums sei dies bisher ein Einzelfall im Nordosten.

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