Wismar : Randale und Körperverletzung am Bahnhof

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Ein 25-Jähriger verpasst seinen Zug. Nach Randale und Körperverletzung folgt die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt

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04. Mai 2018, 12:37 Uhr

Weil er seinen Zug verpasst hatte und so schnell kein weiterer in Richtung Hannover fuhr, war ein 25-Jährigen offensichtlich am Morgen des 04.05. gegen 06:00 Uhr so enttäuscht, dass er am Bahnhof in Wismar lautstark herumschrie.

Als ihm dann eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn, die sich auf dem Weg zur Arbeit befand, entgegenkam, trat er zunächst ihr Fahrrad beiseite. Im weiteren Verlauf versuchte er mehrfach sie am Arm festzuhalten oder schubste sie vor sich her. Beim Versuch, der Situation zu entkommen, griff er ihr unvermittelt an den Hals.

Ein Anwohner beobachtete die Situation von seiner Wohnung aus und schrie den Mann an, die Frau in Ruhe zu lassen. Daraufhin ließ er von der DB Mitarbeiterin ab und setzte sich verbal mit dem Anwohner auseinander.

Da der Mann bereits im Vorfeld im Bahnhofsbereich randalierte, wurden die Beamten des Bundespolizeireviers Wismar durch einen Anwohner verständigt. Diese nahmen den Mann fest und verbrachten ihn zur Dienststelle. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten dann einen Beschluss des Amtsgerichtes Burgwedel, aus dem hervorging, dass eine Bewährungsstrafe aufgehoben und zum Haftantritt aufgefordert wurde, dem er bisher nicht nachgekommen ist.

Dieser Beschluss wurde vom Haftrichter bestätigt und der Mann in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Zudem erwartet ihn noch ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, welches durch die Beamten der Bundespolizei eingeleitet wurde.

Die Mitarbeiterin erlitt keine augenscheinlichen Verletzungen und setzte ihren Weg zur Arbeit fort.

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