Holthusen : Radfahrer begibt sich in Lebensgefahr

Wer trotz Warnsignal auf einen Bahnübergang fährt, bringt sich selbst in Gefahr und ihm drohen Fahrverbot und Bußgeld. /Symbolbild
Wer trotz Warnsignal auf einen Bahnübergang fährt, bringt sich selbst in Gefahr und ihm drohen Fahrverbot und Bußgeld. /Symbolbild

Am frühen Dienstagmorgen fuhr ein Radfahrer über den Bahnübergang in Holthusen, obwohl die Schranken geschlossen waren.

svz.de von
21. November 2018, 09:08 Uhr

In lebensbedrohliche Gefahr begab sich gestern früh gegen 06.30 Uhr ein Radfahrer am beschrankten Bahnübergang in Holthusen. Dieser überquerte den Übergang trotz der geschlossenen Schranke und des heranrasenden Zuges.

Nur dem schnellen Reagieren des Zugführers war es zu verdanken, dass es nicht zu einem Zusammenprall kam. Er zog sofort beide Bremshebel und führte dadurch eine Gefahrenbremsung aus. Die Regionalbahn RB 13944 kam noch rechtzeitig zum Stehen. Der noch unbekannte Radfahrer fuhr nach einer kurzen Schrecksekunde unbeirrt weiter.

Bundespolizei ermittelt und warnt

Die Regionalbahn konnte mit einer Verspätung von drei Minuten ihre Fahrt fortsetzen. Für die Reisenden gab es keine weiteren Auswirkungen. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

"Seien Sie als Erwachsener den Kindern ein gutes Vorbild und beachten Sie die Verhaltensregeln, insbesondere wenn Kinder in der Nähe sind!"

Bundespolizei

 

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die besonderen Gefahren im Bahnverkehr hin. Immer wieder kommt es durch unachtsames oder leichtsinniges Verhalten zu Gefahrensituationen, die nicht immer glimpflich enden müssen. Die Polizei leistet daher umfangreiche Präventionsarbeit. Erst gestern übten die Bundespolizisten mit Schülern und Schülerinnen der Rudolf-Tarnow-Schule am Bahnübergang Poeler Straße in Wismar das richtige Verhalten am Bahnübergang und an Bahnanlagen.

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