Widerstand gegen Polizei : Pöbeleien im Rostocker Studentenkeller

Die Polizei wurde zu einem Gerangel im Rostocker Studentenkeller gerufen. Die teilweise alkoholisierten Beteiligten leisteten Widerstand gegen die Ordnungshüter.

Die Polizei wurde zu einem Gerangel im Rostocker Studentenkeller gerufen. Die teilweise alkoholisierten Beteiligten leisteten Widerstand gegen die Ordnungshüter.

Mehrere Beteiligte, teilweise alkoholisiert, bei einer Rangelei im Rostocker Studentenkeller.

svz.de von
13. September 2018, 15:22 Uhr

Mehrere Verdächtige haben enormen Widerstand gegen ihre Festnahmen durch die Polizei in Rostock geleistet. Die Polizei war nach eigenen Angaben in der Nacht zu Donnerstag zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Studentenkeller gerufen worden.

Ein 28-Jähriger mit 1,76 Promille Alkohol im Blut sollte verschiedene Gäste aggressiv angepöbelt haben. Mehrere Menschen waren in eine anschließende Rangelei involviert, bei der ein 29-Jähriger ins Gesicht geschlagen wurde, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizisten eintrafen, wollte der 28-Jährige mit einem Taxi davonfahren. Es konnte jedoch angehalten werden. Der Mann stieg aus und soll die Beamten beleidigt und sich sehr aggressiv verhalten haben. Nach einem Fluchtversuch wurde er gefasst.

Pöbeleien und Graffiti - das Ende einer Partynacht im Studentenkeller

Wenig später wurde ein Vorfall mit Graffiti-Sprayern gemeldet. Am Tatort trafen die Polizisten diese allerdings nicht an. Ein Zeuge sagte, dass die beiden mutmaßlichen Sprayer aus einem Jugendzentrum kamen. Als diese daraufhin mit ihrer Tat konfrontiert wurden, fingen sie an zu pöbeln und die Einsatzkräfte anzugreifen, wie die Polizei mitteilte. Acht Menschen stießen aus dem Jugendzentrum hinzu, in deren Gruppe die beiden Tatverdächtigen Schutz suchten.

Die Beamten wurden nach eigenen Angaben beschimpft und bedroht, bis einer von ihnen zu seiner Dienstwaffe griff und die Gruppe zum Stehenbleiben aufforderte. Erst beim Eintreffen weiterer Polizisten beruhigte sich die Situation. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Sachbeschädigung wurden aufgenommen.

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