Hochsitz umgekippt : Obduktion zeigt: Jäger ist Sturmopfer

Ausblick von einem Hochsitz

Ausblick von einem Hochsitz

Die Verletzungen habe er erlitten, als der Hochstand am Rande eines Maisfeldes während des Sturms umkippte.

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07. November 2017, 10:05 Uhr

Der Jäger, der Ende Oktober bei der Wildschweinjagd ums Leben kam, ist ein Opfer von Sturm «Herwart». Die Obduktion habe ergeben, dass der 61-Jährige an seinen Sturzverletzungen starb, sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstag in Güstrow. Die Verletzungen habe er erlitten, als der Hochstand am Rande eines Maisfeldes während des Sturms umkippte. Spuren einer Fremdeinwirkung seien nicht gefunden worden. Das Unglück ereignete sich vom 28. zum 29. Oktober nahe Prangendorf (Landkreis Rostock).

Damit seien die Ermittlungen in dem Fall beendet, sagte die Sprecherin. Der Mann aus dem niedersächsischen Emsland sei als Jagdpächter selbst für den technischen Zustand und das Aufstellen des Hochstandes mit geschlossener Kabine verantwortlich gewesen.

Die Frau des Jägers soll ihn im Emsland schon am 28. Oktober als vermisst gemeldet haben. Der Tote war erst am 30. Oktober entdeckt worden.

Damit sind beim Sturmtief in Deutschland mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Ein Camper wurde in Niedersachsen in einem Transporter vom Hochwasser der Nordsee überrascht und starb. Mindestens zwei Tote forderte am 29. Oktober ein Bootsunglück auf dem Peenestrom bei Wolgast in Vorpommern. Dort war ein leichtes Urlauberboot gekentert. Ein dritter Urlauber wird noch immer vermisst.

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