Neubrandenburg : Mit Hammer ins Gesicht geschlagen und fremdenfeindlich beschimpft

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20-Jähriger attackiert zwei Männer verbal und körperlich

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12. November 2017, 15:32 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg prüft einen Haftbefehl gegen einen 20-Jährigen, der zwei Männer mit Migrationshintergrund attackiert und ein Opfer verletzt haben soll.

Dem mutmaßlichen Täter, der wegen anderer Delikte bereits polizeibekannt ist, wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie ein Polizeisprecher am Sonntag erklärte. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen. Der später Festgenommene soll angetrunken gewesen sein und bei den Attacken einen Hammer eingesetzt haben.

Die Vorfälle hatten sich am Samstag im Plattenbaustadtteil Reitbahnweg ereignet. Der Festgenommene soll aus einer Wohnung in der fünften Etage Blumentöpfe auf einen 24-Jährigen geworfen und diesen beschimpft haben. Danach soll der Tatverdächtige das Opfer - ein Deutscher irakischer Herkunft - mit einem Hammer verfolgt haben.

Dabei soll er - sinngemäß, wie die Polizei berichtete - „Scheiß Ausländer! Geh zurück in dein Land!“ gerufen haben.

Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass der gleiche Verdächtige vorher schon einen 31-jährigen Syrer in der Nähe angegriffen und diesen mit einem Hammer ins Gesicht geschlagen haben soll. Das Opfer erlitt eine Platzwunde im Gesicht und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Tatverdächtige wurde in der Nähe gestellt.

Die Tatwaffe sei aber nicht gefunden worden, hieß es. Daraufhin habe der mutmaßliche Täter zunächst noch einmal in seine Wohnung gehen können. In der Nacht zu Sonntag habe es aber einen weiteren Vorfall mit dem 20-Jährigen gegeben, woraufhin dieser dann festgenommen wurde.

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