Polizei-Razzien gegen Fanszene von Hansa Rostock : Mehrere Durchsuchungen in MV, Berlin und Niedersachsen

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Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts der Sachbeschädigungen und Graffiti-Schmierereien.

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05. März 2019, 09:47 Uhr

Die Bundespolizei hat in den frühen Morgenstunden am heutigen Dienstag mit Razzien gegen Mitglieder der Fanszene des FC Hansa Rostock begonnen. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts der Sachbeschädigungen und Graffiti-Schmierereien. Wie Torsten Tamm, Sprecher der Bundespolizei in Bad Bramstedt, mitteilte, sind rund 150 Polizisten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg im Einsatz.

Vorwurf von 37 Straftaten

Durchsucht werden insgesamt 16 Objekte in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Niedersachsen. Der Schwerpunkt liege in M-V, hieß es. Unter anderem rückten die Beamten in Altenpleen bei Stralsund an. Die Ermittlungen richten sich laut Tamm gegen insgesamt 13 Beschuldigte, die der Fanszene des FC Hansa Rostock zuzuordnen sind.

Sie sollen, so der Vorwurf, 37 Straftaten im Bereich der Graffiti-Schmierereien und Sachbeschädigungen begangen haben. Wie Tamm erklärte, laufen die Ermittlungen in diesem Verfahren bereits seit 2017. Mit Ergebnissen der Durchsuchungen ist erst in den nächsten Tag zu rechnen.
 

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