Rostock : Haftbefehl wegen Urkundenfälschung - Verwandte begleichen Geldstrafe

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Seinen Verwandten war es zu verdanken, dass einem 24-Jährigen die Einlieferung in den Justizvollzug erspart blieb.

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24. Februar 2018, 12:22 Uhr

Ein wegen Urkundenfälschung gesuchter Mann konnte dem Gefängnis dank seiner spendablen Verwandten entgehen. Der 24-Jährige war am Freitagabend in Rostock in einem Linienbus auf dem Weg nach Dänemark, als Bundespolizisten ihn kontrollierten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Bei der Überprüfung spuckte der Computer einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg vom August 2016 aus. Mit Strafbefehl vom März 2016 wurde er durch das Amtsgereicht Hamburg wegen Urkundenfälschung zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt.

Die Beamten stellten ferner fest, dass die Geldstrafe rund 800 Euro betrug. Sofern der Mann die geforderte Summe vor Ort nicht aufbringen kann, drohten ihm 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

Kurzerhand sammelten die Verwandten des jungen Mannes, um die Summe zu begleichen und ersparten ihm so eine Haftstrafe. Der 24-Jährige konnte anschließend wie geplant nach Dänemark weiterreisen. Was sich genau hinter der Urkundenfälschung verbarg, konnte die Polizei nicht sagen.

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