Rasthof Dambeck : Fahrerin steht im Nachthemd vor verschlossenem Lkw

Ein nicht alltägliches Malheur hat eine Fernfahrerin aus Sachsen-Anhalt in Mecklenburg-Vorpommern ereilt. Sie stieg nachts im Nachthemd kurz aus. Trotz laufenden Motors verschloss sich das Fahrerhaus. Nur Polizisten konnten helfen.

svz.de von
05. Januar 2018, 07:47 Uhr

Nur mit Nachthemd bekleidet und bei Regen hat sich eine Lkw-Fahrerin auf einem Autohof an der Mecklenburgischen Seenplatte ausgesperrt und musste zwei Stunden ausharren. Wie ein Polizeisprecher am Freitag erklärte, stieg die Fernfahrerin am Rasthof Dambeck an der Autobahn 19 bei Röbel kurz nach Mitternacht aus. Obwohl der Motor im Stand lief, hätten sich plötzlich die Türen von selbst verriegelt. Die 50-Jährige aus dem Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt alarmierte ihre Lkw-Servicefirma, aber diese konnten keine Hilfe schicken und riet, die Polizei einzuschalten.

Die Beamten wollten auch nicht gleich die Scheibe einschlagen und riefen bei Experten des ADAC an, aber diese wussten ebenfalls keinen Rat. Schließlich lösten die Polizisten das Problem handfest: Durch Einschlagen der Türscheibe. Die Tür wurde provisoisch abgedichtet, so dass die Frau weiter übernachten konnte.„Warum sich die Türen trotz laufenden Motors verriegelten, muss aber noch geklärt werden“, sagte der Polizeisprecher. Je mehr Elektronik im Fahrzeug sei, desto rätselhafter werde es mitunter. Der A19-Rastplatz liegt kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg an der Autobahn nach Berlin und Süden.

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