Reifenplatzer : Ein Toter und ein Schwerverletzter auf A14 bei Schwerin

Der Beifahrer eines Kleintransporters ist am Donnerstagmorgen auf der A14 bei Schwerin ums Leben gekommen, nachdem vermutlich ein Reifen an dem Fahrzeug geplatzt war.

svz.de von
18. Januar 2018, 09:48 Uhr

Der Anblick war selbst für leidgeprüfte Einsatzkräfte hart: Der Beifahrer eines Kleintransporters starb am Donnerstagmorgen bei einem Unfall auf der Autobahn 14 zwischen den Anschlussstellen bei Cambs und Raben Steinfeld. Für den 29-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Feuerwehrleute aus Leezen und Cambs mussten das auf der Seite liegende Fahrzeug erst anheben, um den Leichnam bergen zu können. Der 33-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen, er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

„Ein schwieriger Einsatz für uns alle“, sagte der Crivitzer Amtswehrführer Markus Eichwitz. Denn es war der erste Verkehrstote, der in diesem Jahr auf den Straßen der Region Crivitz zu beklagen ist. Ein Dutzend Kameraden war dabei. Erschwert wurde die Rettungsarbeiten noch durch den einsetzenden Schneefall.

Zu dem Unfall kam es gegen 6.20 Uhr. Der Kleintransporter war auf der A 14 Richtung Süden unterwegs. Das Fahrzeug kam auf etwa halber Strecke zwischen den Anschlussstellen Schwerin-Nord und Schwerin-Ost von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.

Die Polizei vermutet derzeit, dass ein Reifen am Wagen geplatzt war und der Fahrer deshalb die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Die Polizei rief auch einen Sachverständigen an die Unfallstelle, um die genaue Ursache zu klären. Die A 14 in Richtung Kreuz Schwerin war bis gegen 14 Uhr voll gesperrt. Nachdem die Feuerwehrleute ihre Arbeiten beendet hatte, mussten noch das Fahrzeugwarck geborgen werden. Der Kleintransporter hatte zudem Ladung verloren. Bauschaum hatte die Fahrbahn verklebt, der musste beseitigt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen