Neubrandenburg : Betrunkener darf nicht ins Bistro - zwei Verletzte

Ein Gastronom ist in Neubrandenburg in der Nacht zu Samstag angegriffen und leicht verletzt worden.

svz.de von
16. Februar 2019, 10:20 Uhr

Ein Gastronom ist in Neubrandenburg in der Nacht zu Samstag angegriffen und leicht verletzt worden. Laut Polizeiangaben hatte einer der mutmaßlichen Täter trotz eines bestehenden Hausverbotes das Bistro des Mannes betreten.

Als der Betreiber den 23-Jährigen aus seinem Geschäft zu drängen versuchte, holte der unerwünschte Gast einen Schraubendreher hervor und fügte dem 52-jährigen Wirt eine Schnittverletzung an der Hand zu.

Ein 30 Jahre alter Begleiter des Tatverdächtigen stellte sich nach eigenen Angaben schlichtend zwischen die beiden, wurde dabei jedoch vom Bistrobetreiber mit einen Schlag im Gesicht getroffen und leicht verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte.

Der dritte Tatbeteiligte im Alter von 28 Jahren zog daraufhin eine Schreckschusswaffe und schoss damit einmal in die Luft. Der Betreiber flüchtete in sein Bistro und alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten bei dem 23-Jährigen mit einem Atemtest 1,46 Promille Alkohol im Blut fest. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Auch der Bistrobetreiber muss sich wegen Körperverletzung verantworten.

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