Transporter-Unfall in Wöbbelin : Betrunken in eine Mauer - Riesenschreck für Anwohner

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Teile der Befestigung aus Felsen flogen sieben Meter weit. Verletzt wurde niemand.

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30. September 2018, 09:49 Uhr

Einen lauten Knall hat es in der Nacht zum Sonntag in Wöbbelin gegeben. Grund: Ein Transporterfahrer war in eine Felsenmauer gefahren.

Der 38-jährige Transporterfahrer war auf der L071 aus Richtung Neustadt-Glewe unterwegs. An der Kreuzung in Wöbbelin wollte er auf die L072 auf Höhe der Gedenkstelle einbiegen. Dabei bekam er die Kurve nicht, wie die ersten Ermittlungsergebnisse es vermuten lassen. Ungebremst fuhr der Transporterfahrer in die angrenzende Felsenmauer, die zum Teil großen Felsen sind mehr als sieben Meter weit geflogen.

Die Anwohner des Hauses am angrenzenden Grundstück bekamen einen riesigen Schrecken nach dem lauten Knall und schauten auf der Straße nach, was passiert sein könnte. Dort versuchte der Fahrer, der aus der Region stammt, wieder mit seinem Transporter auf die Straße zu kommen. Ein wenig gelang es dem 38-Jährigen, doch der Transporter war zu sehr beschädigt, sodass er seine Bemühungen abbrach und auf der Kreuzung stehen blieb. Augenscheinlich war der Fahrer nicht mehr ganz nüchtern. Deshalb führten die herbeigerufenen Polizisten einen Atemalkoholtest durch: 1,6 Promille stellten sie fest.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wöbbelin und Dreenkrögen sicherten den Unfall ab und streuten Bindemittel aus,  da der Transporter Öl und Benzin verloren hatte.

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