Greifswald : Arbeiter niedergestochen - Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

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Bei einem Bootsbau-Unternehmen in Greifswald ist es zu einem blutigen Streit gekommen.

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25. April 2018, 08:38 Uhr

Das Amtsgericht Greifswald hat Haftbefehl gegen einen Leiharbeiter erlassen, der am Montagabend einen Kollegen in einer Firma in Greifswald niedergestochen haben soll. Es besteht der dringende Tatverdacht des versuchten Totschlags, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. Der 36-Jährige war noch am Tatort - eine Produktionshalle in einer größeren Bootsbaufirma - festgenommen worden.

Der Mann war mit einem sogenannten Stechbeitel am Hals und am Kopf lebensgefährlich verletzt worden. Nach einer Notoperation soll das ebenfalls 36 Jahre alte Opfer aber außer Lebensbegefahr sein. Zu den Motiven des Angriffs wurden mit Rücksicht auf die Ermittlungen keine weiteren Angaben gemacht. Beide Männer stammen aus Polen.

Der Vorfall hatte sich in einer der großen Hallen des Schiffbauers ereignet, bei dem viele Leiharbeiter aus dem Nachbarland arbeiten.

Zur Tatzeit waren mehrere Arbeiter in der Halle. Zeugen riefen Rettungskräfte, die dann die Polizei holten. Diese fanden die Tatwaffe. Wegen der Sprachbarriere waren die genauen Hintergründe des Vorfalls zunächst unklar.

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