Cyber-Kriminalität : Angebliche Fehlbuchung des Finanzamtes: Ludwigsluster um 4000 Euro erleichtert

Internetbetrüger schlagen in Ludwigslust zu

svz.de von
07. Oktober 2018, 16:12 Uhr

Beim Homeoffice, beim Arbeiten von Zuhause, ist es passiert. Der Geschädigte war am 3. Oktober gerade dabei, online-Banking zu machen, als er eine Benachrichtigung über eine Fehlbuchung des Finanzamtes erhielt. „Und tatsächlich, dem Geschädigten fiel auf, dass er 4000 Euro zu viel auf dem Konto hatte“, erzählt jetzt Gilbert Küchler, Hauptrevierleiter aus Ludwigslust. Daraufhin wurde er gebeten, die 4000 Euro für eine Rückbuchung wieder freizugeben.  Der Mann aus dem Raum Ludwigslust tat, wie ihm geheißen. „Eine Stunde später aber schaute er noch einmal auf seinen Kontostand und bemerkte, dass die 4000 Euro doppelt abgebucht wurden“, sagt Gilbert Küchler. Jetzt war ihm ein Schaden von 4000 Euro entstanden. Vor dieser Art von Betrugsmasche warnt der Hauptrevierleiter eindringlich. „Seien Sie skeptisch und geben nicht zu früh nach. Erst einmal sollte jeder, der so etwas erhält, mit seiner Bank Rücksprache halten. Vorsicht ist in jedem Fall geboten.“

In einem anderen Fall von sogenannter Cyber-Kriminalität, sollte ein Mann aus Glaisin 800 Dollar in Form von Bitcoins bezahlen. „Der Geschädigte hatte eine E-Mail erhalten, dass sein Konto und sein Computer gehackt wurden“, teilt Gilbert Küchler mit. Auf Englisch wurde ihm klargemacht, dass die Hacker seine Geheimnisse jetzt kennen würden. Damit diese weiterhin geheim blieben, sollte er 800 Dollar bezahlen. Ein klassischer Erpressungsversuch, der aber scheiterte.sapa

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