Neubrandenburg : Nach tödlichem Unfall und Postauto-Raub: Justiz prüft Haftbefehle

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Nach Straftaten mit einem Unfalltoten, einem Postauto-Raub und einer spektakulären Verfolgungsjagd kommen die Hauptverantwortlichen in Untersuchungshaft.

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12. Dezember 2019, 08:37 Uhr

Nach mehreren Straftaten mit einem Unfalltoten, einem Postauto-Raub und einer spektakulären Verfolgungsjagd sollen die beiden Hauptverantwortlichen nun in Untersuchungshaft genommen werden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag erklärte, will die Staatsanwaltschaft dies beim zuständigen Amtsgericht unter anderen wegen Wiederholungsgefahr beantragen. Die 20 und 19 Jahre alten Verdächtigen hatten am Mittwoch bei Friedland eine Postangestellte niedergeschlagen, ihren Transporter gestohlen und sich eine 60 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit einem Großaufgebot der Polizei geliefert.

Erst ein Unfall bei Jarmen in Vorpommern stoppte den 20 Jahre alten Fahrer, der ohne Führerschein unterwegs war. Die beiden verletzten Männer sowie eine 15-jährige Begleiterin kamen in eine Klinik, gelten aber als festgenommen.

Diebstahl eines Firmentransporters

Der 20-Jährige war der Polizei schon Ende November aufgefallen. Er hatte ein Auto gefahren, das kontrolliert werden sollte, war aber bei Weitenhagen davongerast und verunglückt. Dabei starb ein Insasse dieses Wagens. Der 20-Jährige, dem fahrlässige Tötung vorgeworfen wird, und ein 16-jähriger Beifahrer wurden verletzt.

Am vergangenen Wochenende sollen der 20-Jährige, der 19-Jährige und die 15-Jährige außerdem einen Firmentransporter in Neubrandenburg gestohlen haben, mit dem sie am Dienstag ertappt worden waren.

Weiterlesen: Bekanntes Duo raubt Postauto und rammt neun Polizeiwagen

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