Einbruch : Hoher Schaden im Amt Löcknitz - 70-Jähriger gefasst

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Ein ungleiches Einbrecherpaar wurde in Löcknitz gestellt. Ein 70-Jähriger wurde im Amtsgebäude festgenommen, sein viel jüngerer Komplize konnte fliehen. Ein Zeuge hatte Taschenlampen aufblitzen sehen. Das Amt blieb wegen der Schäden am Dienstag geschlossen.

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12. Februar 2019, 13:35 Uhr

Ein aufmerksamer Passant hat zwei mutmaßlichen Einbrechern, darunter einem 70-Jährigen, in Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) das „Geschäft“ verdorben. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag in Anklam erklärte, konnten mit Hilfe des Zeugen inzwischen zwei Einbrüche aufgeklärt werden. Betroffen war in der Nacht zu Dienstag das Amtsgebäude im Zentrum an der Bundesstraße 104 und ein Bürogebäude in der Nähe. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro. Das Amtsgebäude musste am Dienstag - sonst Sprechtag - wegen des Schadens geschlossen bleiben, wie Amtsleiter Danielo Futh sagte.

Täter bereits polizeibekannt

Der Zeuge hatte den Angaben zufolge kurz vor Mitternacht Licht von Taschenlampen aus dem Inneren des Verwaltungssitzes gesehen und gemeldet. Zwei Polizisten konnten einen 70-jährigen Mann im Gebäude festnehmen. Der Komplize - vermutlich ein 23-jähriger Mann aus der Region - konnte durch ein Fenster fliehen. Eine erste Suche blieb in der Nacht ohne Erfolg. Der Mann habe Papiere verloren, die ihn identifizierten. Er sei wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt, hieß es.

Schränke aufgebrochen und nach Bargeld durchsucht

Im Amtsgebäude wurden mit Brecheisen 18 Türen in mehreren Etagen aufgebrochen und Schränke durchwühlt, wie Amtsleiter Futh sagte. Das Duo habe wohl Bargeld gesucht, sagte der Polizeisprecher. Bisher sei unklar, ob etwas anderes gestohlen wurde, etwa Ausweise oder Pässe.

Im Zuge der Ermittlungen wurde ein weiterer Einbruch in einem Firmengebäude in der Nähe bekannt, den die Polizei dem Duo zugeordnet hat. Dort seien technische Geräte zum Abtransport bereitgestellt worden. Auch der Wagen des 70-Jährigen sei in der Nähe gefunden worden. Die Suche nach dem Komplizen dauere noch an.

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