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Ratgeber : Wie man das passende Smartphone findet

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Smartphones gelten als mobile Alleskönner. Doch nicht jedes Smartphone kann alles gleich gut. Diese sieben Anforderungsprofile können dabei helfen, das passende Smartphone zu finden.

svz.de von
erstellt am 18.Dez.2012 | 10:26 Uhr

Smartphones gelten als mobile Alleskönner. Doch nicht jedes Smartphone kann alles gleich gut. Um einen Privatsekretär zu finden, der den eigenen Bedürfnissen möglichst nahe kommt, sollten Nutzer daher Prioritäten setzen und überlegen, wofür sie das Mobiltelefon überwiegend einsetzen wollen. Diese sieben Anforderungsprofile können dabei helfen.

Einsteiger: Das erste Smartphone muss nicht gleich das teuerste auf dem Markt sein. Doch von den ganz einfachen Modellen, die für 100 Euro oder weniger angeboten werden, sollten auch Neulinge eher die Finger lassen. "Sie taugen oft nicht viel", warnt Michael Wolf von der Stiftung Warentest. "Sie haben meist wenig Speicher, schwache Prozessoren und ziemlich kleine, gering auflösende Displays mit eher flauer Bildqualität." Sein Tipp: Oft seien Kunden gut beraten, wenn sie sich ein etwas älteres Modell der Mittelklasse anschaffen.

Reisende: Wer viel unterwegs ist, benötigt ein ausdauerndes Smartphone. Doch Displays, Prozessoren und Datenfunk sind stromhungrig und sorgen dafür, dass das Handy schnell nach dem Ladekabel verlangt. Tests oder Foren im Internet können Hinweise darauf geben, ob das Wunschtelefon eher Dauerläufer oder eher kurzatmig ist. Soll das Smartphone auch als Navigationsgerät dienen, sollten Käufer auf ein ausreichend großes Display und einen möglichst starken Lautsprecher achten, rät Wolf.

Vielsurfer: Schnelle UMTS-Datenverbindungen können heute fast ausnahmslos alle Smartphones herstellen. Auch ein WLAN-Modul ist Standard. "Einige neuere Modelle beherrschen sogar schon den neuen Mobilfunkstandard LTE", sagt Bernd Klusmann vom IT-Branchenverband Bitkom. Die LTE-Netze befinden sich jedoch noch im Aufbau. In jedem Fall ist zum Surfen ein großes und hochauflösendes Display nützlich, weil darauf mehr Bildinformation passt.

Spieler: Auch wenn es um Games geht, profitiert der Nutzer von einem großen und möglichst hochauflösenden Display. "Wer anspruchsvollere 3D-Spiele spielen will, braucht zudem einen entsprechend schnellen Prozessor", rät Wolf. Das Maximum an Leistung bieten meist Zwei- oder Vierkernprozessoren in der Smartphone-Oberklasse.

Musikfans: Die Klangqualität der meisten Smartphones kann sich hören lassen. "Oft taugen die mitgelieferten Kopfhörer allerdings nicht viel", hat Warentester Wolf beobachtet. Eine Schwäche, die sich mit dem Kauf von Zubehör leicht beheben lässt.

Hobbyfotografen: Mit preiswerteren Digitalkameras können viele Smartphones längst mithalten. Außerdem gibt es zahllose interessante Apps fürs kreative Fotografieren oder Verfremden von Bildern. Trotzdem sei die fotografische Leistungsfähigkeit der Handy kameras an sich begrenzt, "etwa wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind", sagt Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband. Grundsätzlich gilt: "Entscheidend für die Bildqualität ist weniger die Zahl der Megapixel als die Qualität der verbauten Optik", sagt Warentester Wolf.

Minimalisten: Multimediahandys ohne Touchscreens, die auch Feature-Phones genannt werden, kommen nur noch vereinzelt neu auf den Markt. Wer sein Handy nur zum Telefonieren und Simsen braucht, findet die einfachen Geräte aber noch - teils für weit unter 100 Euro. Auf einen Musikplayer oder E-Mails muss er auch bei diesen einfachen Telefonen nicht verzichten.

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