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Ratgeber

21. Oktober 2017 | 23:33 Uhr

Wissen : Unangenehme Gäste

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schimmel auf Lebensmitteln ist schon nicht schön, aber noch fieser sind Schimmelpilze in der Wohnung.

Was sind das denn für kleine dunkle Flecken auf der Tapete? Oh, da hat sich Schimmel an der Wand gebildet! Genauer gesagt: In der Wand haben sich Schimmelpilze breitgemacht und Sporen gebildet. Dafür brauchen die Pilze ziemlich viel Feuchtigkeit. Die Sporen sind die Teile des Pilzes, mit denen er sich verbreitet.

Nur diese können wir erkennen, wenn sie in großer Zahl auftreten. Die anderen Teile des Schimmelpilzes sind so winzig, dass sie fürs menschliche Auge nicht sichtbar sind.

Deshalb bekommen wir auch nicht mit, dass wir dauernd von unzähligen Schimmelpilzen umgeben sind: „Sie kommen überall vor: in der Luft, im Boden, im Wasser“, erklärt Expertin Andrea Müller. Sie erforscht seit vielen Jahren verschiedene Schimmelpilze. 

„Mit den meisten Arten kann unser Körper gut umgehen. Er kennt sie, und sie tun ihm nichts. Aber einige können gesundheitsschädlich sein“, so die Wissenschaftlerin. Manche Schimmelpilz-Arten stellen gasförmige Stoffe her. Irgendwann riecht es muffig in der Wohnung. Die Bewohner bekommen vielleicht auch Kopfschmerzen davon und fühlen sich nicht fit.

Andere Arten können eine Allergie auslösen. Dabei reagiert der Körper extrem stark auf einen Stoff. Er will diesen bekämpfen. Dann läuft jemandem zum Beispiel sehr stark die Nase. Um diese Dinge zu vermeiden, ist es wichtig, den Schimmel wieder loszuwerden. Dafür reicht es oft nicht, einfach nur die Schimmel-Flecken wegzuwischen: „Das sind ja nur die sichtbaren Teile.

Man muss auf jeden Fall auch die Ursache finden.“ Schimmel breitet sich in einer Wohnung dort aus, wo es über längere Zeit ziemlich feucht ist. „Vielleicht schlägt sich an der Schimmel-Stelle der Wand viel Feuchtigkeit nieder, weil sie besonders kalt ist. Dagegen muss man dann etwas unternehmen“, erklärt die Fachfrau. Am besten lässt man sich von einem Experten helfen.

Autorin: Alexandra Stober

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