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Ratgeber

25. November 2017 | 03:24 Uhr

Hintergrund : Tipps der Kriminalpolizei

vom
Aus der Onlineredaktion

Wer vorsorgt, macht es Einbrechern schwerer

Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit startet auch wieder die Saison für Einbrecher. Aufgebrochene Fenster, durchwühlte Schränke und der Verlust von Wertsachen sind für die Einbruchsopfer belastend. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist ein schwerwiegender Eingriff in die Privatsphäre und hinterlässt auch seelische Schäden. Das Risiko lässt sich aber bereits mit einfachen Mitteln und Verhaltensregeln deutlich minimieren. Das sind die Tipps der Kriminalpolizei:

• Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.
• Seien Sie aufmerksam bei unbekannten Personen und ungewöhnlichen Geräuschen in Ihrer unmittelbaren Umgebung.
• Schließen Sie Ihre Haustür immer ab. Zuziehen ist nicht abgeschlossen.
• Gekippte Fenster sind offene Fenster.
• Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, auch nicht in den sozialen Netzwerken.
• Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang geschlossen.
• Verschließen Sie in Mehrfamilienhäusern Keller- und Bodentüren.
• Licht wirkt auf Einbrecher abschreckend. Dabei kann der Einsatz von Bewegungsmeldern sinnvoll sein.
• Informieren Sie über verdächtige Beobachtungen immer zuerst die Polizei.
• Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen notieren.
• Sprechen Sie Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück an, beziehungsweise machen Sie sich bemerkbar, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
• Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) sofort die Polizei über Notruf 110.
• Bei längerer Abwesenheit sollte die Wohnung betreut werden.
• Wichtig ist es, einen bewohnten Eindruck zu erwecken.

Etwa 80 Prozent der Einbrüche erfolgten durch gewaltsames Öffnen ebenerdiger Fenster oder Kellerfenster. Ein handwerklich geübter Täter benötigt nur circa 15 bis 20 Sekunden, um mit einem normalen Schraubendreher ein Standardfenster aufzuhebeln. Hierbei entsteht weder Lärm noch ein größerer Schaden. Dauert der Einbruchversuch länger als drei Minuten, lassen die Einbrecher in der Regel von ihrem Vorhaben ab.

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