Beliebter Unterschlupf : Winterhilfe für Tiere: Totes Holz im Garten nicht entsorgen

Gärtner sollten es mit der Ordnung nicht so genau nehmen. Über Äste und Laub freuen sich Tiere im Winter. /dpa-Zentralbild
Gärtner sollten es mit der Ordnung nicht so genau nehmen. Über Äste und Laub freuen sich Tiere im Winter. /dpa-Zentralbild

Der Hausgarten ist ein Biotop für Tiere und Insekten. Um den kleinen Lebewesen beim Überwintern behilflich zu sein, sollte Totholz und Verblühtes liegen gelassen werden. Nach Wunsch kann zudem mit Nüssen und Obst zugefüttert werden.

svz.de von
25. Oktober 2017, 04:27 Uhr

Gartenbesitzer sollten tote Äste und verblühte Stauden über den Winter am besten liegen lassen. Hohle Pflanzenstängel und altes Gehölz sind ein beliebtes Winterquartier für die gefährdeten Wildbienen, erklärt der Deutsche Tierschutzbund.

Auch Vögel profitieren von verblühten Pflanzen: In den Blütenresten finden sie Insekten, die als Nahrungsquelle dienen.

Wer mag, kann Vögeln und anderen Tieren auch aktiv durch Füttern beim Überwintern helfen. Eichhörnchen zum Beispiel freuen sich über Sonnenblumenkerne, Nüsse oder Äpfel und Birnen, wenn sie wegen Bodenfrost nicht mehr an vergrabene Vorräte herankommen. Und Igel auf Kaloriensuche vor dem langen Winterschlaf essen zum Beispiel Katzendosenfutter mit Haferflocken oder Weizenklee.

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