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Kolloqium in Stralsund : Lärm, Umweltverschmutzung und Fischerei gefährden Wale

vom

Walforscher und Umweltschützer diskutieren in Stralsund über die Situation der Wale in der Ostsee und anderen Regionen der Welt.

svz.de von
erstellt am 02.Okt.2015 | 21:00 Uhr

Lärm, Umweltverschmutzung und Fischerei sind nach Einschätzung von Wissenschaftlern die größten Gefahren für die Großwale auf dieser Erde. Das Zusammenwirken dieser menschlichen Einflüsse sei inzwischen dramatischer als der Walfang selbst, sagte die Forscherin Helena Feindt-Herr von der Tierärztlichen Hochschule Hannover auf einem Kolloquium in Stralsund. Trotz allem könne der Walfang nicht gebilligt werden, betonte die Leiterin der deutschen Delegation im Wissenschaftsausschuss der Internationalen Walfangkommission (IWC).

Alle Forschungsergebnisse, die an toten Walen erzielt werden, könnten auch anders gewonnen werden. Nach Angaben der Internationalen Walfangkommission hatte Japan allein 2013 476 Großwale zu angeblichen Forschungszwecken getötet. Island und Norwegen betreiben trotz des seit 1986 geltenden Moratorium zum weltweiten Schutz der Wale kommerziellen Walfang.

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