Umzug in den Garten : Kaninchen-Freigehege regelmäßig weiterrücken

Ein Kaninchen im Freigehege hält das Gras kurz. Ist das Areal abgegrast, muss das Gehege allerdings weitergerückt werden. /dpa-tmn
Ein Kaninchen im Freigehege hält das Gras kurz. Ist das Areal abgegrast, muss das Gehege allerdings weitergerückt werden. /dpa-tmn

Klar, ein Freigehege auf dem Gartenrasen bietet Kaninchen meist viel Auslauf und frisches Gras. Gut aufgehoben sind sie dort trotzdem nur, wenn der Halter die richtigen Vorkehrungen trifft. Worauf ist zu achten?

svz.de von
09. Juli 2019, 13:59 Uhr

Wer zwei oder mehr Kaninchen sowie einen Garten besitzt, kann die Mümmelmänner im Sommer in ein Freigehege umquartieren. Kaninchenhalter sollten dieses allerdings regelmäßig weiterrücken, empfiehlt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Die Standortveränderung sorge nicht nur für einen gleichmäßig gekürzten Rasen, sondern vermindere auch die Ausbruchgefahr. Denn wenn eine Fläche erstmal abgegrast ist, haben kreative Kaninchen mehr Ambitionen, sich auch jenseits des Käfigs nach Essbarem umzusehen.

Das Freigehege aus Draht benötigt außerdem ein Gitterdach - so sind die Tiere vor Raubvögeln geschützt und finden bei zu viel Sonne auch etwas Schatten. Vor dem Umzug sollten die Kaninchen mit kleinen Portionen an die grüne Kost gewöhnt werden. Anderenfalls könnten sie sich an dem Grünzeug überfressen, und es drohen Verdauungsprobleme.

Das Freigehege sollte nicht im Bereich von giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder Geflecktem Schierling stehen.

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