zur Navigation springen
Ratgeber

24. Oktober 2017 | 04:32 Uhr

So kommt die Weihnachtspost gut an

vom

svz.de von
erstellt am 11.Dez.2012 | 07:17 Uhr

Der Spätzünder unter der Weihnachtspost, die Weihnachtskarte auf den letzten Drücker, ist schnell: Wer sie spätestens am 21. Dezember einwirft, kann sich vergleichsweise sicher sein, dass sie am 24. Dezember ankommt. Vorausgesetzt, der Empfänger sitzt in Deutschland. "Innerhalb Europas sollte man mit zehn bis 14 Tagen rechnen", sagt Elmar Müller vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation. Das gilt für Briefe und Pakete gleichermaßen. In Deutschland reicht fürs Paket eine Woche. Wer die Fristen verpasst, hat noch die Chance, Päckchen und Briefe per Express zu verschicken. In Deutschland kommt die Expresspost rechtzeitig an, wenn sie am Samstag vor Weihnachten rausgeht. Allerdings kostet der schnelle Service auch deutlich mehr.

Damit die Post nicht nur rechtzeitig, sondern auch heil ankommt, ist die richtige Verpackung wichtig. Fürs Äußere gilt: Ein Brief sollte so schlicht wie möglich sein. "Man sollte ihm nicht ansehen, dass es sich um etwas Wertvolles handelt und er eventuell Geld enthält", so Elmar Müller. Aus rechtlicher Sicht ist das Verschicken von Geld ohnehin problematisch: Die Post weist in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen darauf hin, dass Sendungen mit Geldinhalt von der Beförderung ausgeschlossen sind. Bei Paketen kommt es darauf an, dass sie möglichst stabil sind: "Keine dünnwandigen Kartons", warnt Anja Schmieder vom Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK). Auch das Innenleben muss gepolstert sein. Hohlräume lassen sich zum Beispiel mit Luftpolsterfolie, Knüllpapier oder Styropor ausfüllen.

Ein Hinweis wie "Vorsicht, zerbrechlich" hilft nur begrenzt: "Da, wo Menschen die Pakete in die Hand nehmen, wird der Hinweis beachtet", sagt Rolf Schulz von der Deutschen Post. Überwiegend werden die Pakete aber über Maschinen befördert, denen der Inhalt egal ist. Förderbänder, Rutschen, etwaige Stürze - für all das muss das Weihnachtsgeschenk gerüstet sein.

Genau wegen dieser Maschinen sollten Weihnachtspakete auch nicht mit Schleifen geschmückt werden: Die können sich auf den Förderbändern verheddern. Wird das Paket dabei beschädigt, geht es zurück an den Absender. "Dann sollte ich checken, ob auch der Inhalt beschädigt ist - noch während der Zusteller anwesend ist", rät Müller. Für die Reklamation ist das der sicherste Weg.

Nicht jede Sendung ist versichert. Bei der Post macht es einen Unterschied, ob es sich um ein Päckchen oder Paket handelt: Päckchen sind grundsätzlich nicht versichert, Pakete schon. Bei den Mitgliedsunternehmen des BIEK, wie Hermes, dpd oder FedEx, werden nur Pakete verschickt - und die sind versichert.

Größere Geschenke wie Fahrräder lassen sich am besten als Sperrgut verschicken. "Da sollte ich vorher beim Unternehmen nachfragen, wie die Gewichts- und Maßbeschränkungen aussehen", empfiehlt Schmieder.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen