Reise : Willkommen im sanften Paradies

Friedlich schimmert die 300 x 180 Meter kleine Malediven-Insel Milaidhoo im Unesco-Biosphären Reservat des Baa-Atolls im Indischen Ozean. Foto: Wolfgang Timpe
Friedlich schimmert die 300 x 180 Meter kleine Malediven-Insel Milaidhoo im Unesco-Biosphären Reservat des Baa-Atolls im Indischen Ozean. Foto: Wolfgang Timpe

Das Luxus-Boutique-Resort Milaidhoo Island auf den Malediven bietet Schnorcheln mit Mantarochen und tropische Lässigkeit.

svz.de von
06. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Majestätisch schwingen sich die bis zu sechs Meter Spannweite breiten Flossen durch den Indischen Ozean und lassen die bis zu einer Tonne schweren Mantarochen mit Leichtigkeit und unglaublichem Speed durch die dunkelblaue Tiefsee tanzen. Auch hartleibige Schnorchel-Skeptiker sind ergriffen von der Eleganz der sanften Riesen, die gerne im Schwarm auftreten und in der Meeresstille vor den Augen und Ohren des Tauchenden wie ein Unterwasser-Symphonieorchester vorüberziehen. Traumwelten. „Für mich sind sie wie im Wasser gleitende Boeings 747. Ihre archaische Ausstrahlung und ihre geschmeidigen Bewegungen packen jeden“, schwärmt Tauchlehrer Marc vom „Aquatic Center“ des Fünfsterne-Luxus-Boutique-Resorts Milaidhoo Island auf den Malediven.

Mantarochen-Parade ist ein Höhepunkt

Der Ausflug in die Hanifaru Bucht, wo sich die Mantarochen gerne tummeln, ist ein Schnorchel-Höhepunkt, den das im Januar 2017 eröffnete Luxus-Tropeneiland zu bieten hat. Das nur 300 mal 180 Meter kleine Milaidhoo Island im Unesco-Biosphären-Reservat Baa-Atoll liegt eine halbe Wasserflugzeugstunde von der Hauptinsel Malé mit ihrem Internationalen Flughafen entfernt. Robinson-Crusoe-Inselleben 4.0. Das Schöne an Klischees ist, wenn sie sich einlösen.

Oval gestaltete Strandvilla mit Privatpool vorm Palmenstrand mit großem hauseigenem Korallenriff.
Foto: Milaidhoo
Oval gestaltete Strandvilla mit Privatpool vorm Palmenstrand mit großem hauseigenem Korallenriff.
 

Kein Zweifel: Diese fein gestaltete Tropenlandschaft im Edel-Resort ist kein Schnäppchen. Doch ob Businessreisende Zwischenstation auf Milaidhoo machen, bevor in Bangkok, Kuala Lumpur, Singapur, Tokio oder Peking die Geschäfte weitergehen; oder ob ein Hochzeitspaar seine Flitterwochen hier verbringt: Einzigartigkeit hat ihren Preis und wird für besondere Anlässe bei entsprechender Leistung auch akzeptiert.

Mit Gespür für moderates Entertainment bietet der 29-jährige Sivath Seabass, Chef des inseleigenen Edelrestaurants „Ba’theli“, den Gästen mit den Einführungskursen in seine moderne maledivische Küche eine willkommene Abwechslung. Seabass erfindet sein eigenes Currypulver und ist ein Fan von „natürlicher“ Schärfe wie etwa dem frischen grünen Malediven-Chilli. Aber „das Allerwichtigste ist die Frische aller Produkte. Und meine Gerichte sehen europäisch aus, schmecken aber wie moderne, leichte maledivische Küche“, schmunzelt Seabass und verschwindet in seinem im Riff liegenden Restaurant mit Bar und Küche aus drei klassisch gestalteten Holz-Dhoni-Schiffen.

Nationalgericht Thunfisch-Brühe „Garudhiya“.
Foto: Timpe
Nationalgericht Thunfisch-Brühe „Garudhiya“.
 

Nach nur drei Tagen Aufenthalt auf Milaidhoo spürt man am Flughafen von Malé, vor dem Rückflug nach Deutschland, wie intensiv das Abschalten vom Alltag und das Eintauchen in das tropische Inselleben waren. Ob die Schnorchel-Exkursion zu den Mantarochen oder das Geduld erfordernde Thunfisch- und Barrakuda-Angeln; ob das feine Barbecue-Dinner auf der Sandbank mitten im Ozean oder das Studieren vom leuchtend-klaren Skorpion-Sternenbild im nachtschwarzen Malediven-Himmel: Milaidhoo schafft Intimität zwischen einzigartiger Natur und entschleunigten Gästen.

Majestätische Mantarochen düsen wie Boeings 747 durch die Tiefsee in der Hanifaru-Bucht.
Foto: Aquatic Center Milaidhoo
Majestätische Mantarochen düsen wie Boeings 747 durch die Tiefsee in der Hanifaru-Bucht.
 

Mitverantwortlich dafür ist auch die zurückhaltende Aufmerksamkeit wie auch die geschulte und zugleich authentische Freundlichkeit der Mitarbeiter. „Der Fisch duftet vom Kopf her“, schmunzelt „Ocean“-Frühstücks- und Lunch-Restaurantchef Justus Obiero und verweist so auf den Gründungs-Milaidhoo-Chef Ahmed Shuhan.

Einzigartige Erlebnisse wie das Hören der Stille

Der arbeitet mit seinem 230 Mitarbeitern intensiv und unauffällig an der Zufriedenheit der maximal 120 Gäste in den 30 Wasser- und 20 Strandvillen: „Unsere Gäste sollen sich für die Zeit des Aufenthaltes als Teil der Milaidhoo-Familie fühlen. Sie sollen leger genießen und auch für sich sein können. Intimität ist heutzutage ein hohes Gut. Ich wünsche mir, dass unsere Gäste neben dem schönen Wohnen in der maledivischen Natur von Milaidhoo vor allem einzigartige Erlebnisse wie Esskultur, Fischfang-Spaß, das Schnorcheln im eigenen Hausriff oder das Hören der Stille im Indischen Ozean erinnern.“

Hat Milaidhoo-Familienvorstand Shuhan denn keine Angst, das der Klimawandel und der nächste Horror-Tsunami sein Inselchen oder ganze Malediven-Atolle verschwinden lässt? „Überhaupt nicht“, lacht er, „wir Malediver sind Superschwimmer und haben keine Furcht unterzugehen.“ Danke für so entwaffnenden Optimismus und authentisch gute Laune im Indischen Ozean. Willkommen im sanften Paradies.

Die kleine Edel-Insel Milaidhoo auf den Malediven

malediven-milaidhoo_1sp
 

Anreise: Nachtflüge gibt es am Reisetag abends etwa ab Hamburg, Frankfurt/Main oder München u.a. mit Turkish Airlines. Nach Zwischenstopp in Istanbul und rund acht Stunden Flug landet man in Malé, Hauptstadt der Malediven; 30-minütiger Transfer mit Wasserflugzeug nach Milaidhoo Island.

Reisezeit: Die ideale Reisezeit ist von Dezember bis März: bis zu neun Stunden Sonne und rund um die Uhr etwa 30 Grad.

Übernachtung: Sieben Nächte in einer Villa ab 4490 Euro pro Person inklusive Halbpension und Insel-Transfer nach Milaidhoo.

Information: Buchen über www.milaidhoo.com; E-Mail: reservations@milaidhoo. com. Spezialisiert auf Milaidhoo- Packages wie auch andere Malediven-Luxus-Ziele sind Trauminsel Reisen in Herrsching bei München: Tel.: 08152/ 93190, www.trauminselreisen.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen