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Unterwegs in MV : Mit dem Motorrad M-V entdecken

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tourempfehlung nach Rügen und Plau am See

Nicht für jeden liegt das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde. Manch einer bevorzugt einen motorisierten fahrbaren Untersatz. So auch Jens Leistner aus Rostock: er ist leidenschaftlicher Motorradfahrer. Seinen Führerschein machte der heute 61-Jährige mit 17 Jahren bei der Gesellschaft für Sport und Technik im Zuge der Vormilitärischen Ausbildung. Für nur 60 DDR-Mark konnte man die Motorradklasse 1 dazu erwerben. Heute ist er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender (Vize) im Motorradverein Crazy Connection in Rostock.

„Als ich damals zur Armee gegangen bin, habe ich das Motorradfahren ein wenig aus den Augen verloren“, erzählt Leistner. 2007 habe ihn die Lust aufs Zweirad dann wieder gepackt. „Ich habe mir eine Harley E-Glide Ultra Classic angeschafft. Mit ihr bin ich seither unterwegs. Bis jetzt habe ich zirka 100 000 Kilometer mit ihr abgespult.“

Mit seinen Freunden oder seiner Lebensgefährtin unternimmt er gerne Touren durch Mecklenburg-Vorpommern. „M-V hat landschaftlich einiges zu bieten. Mit dem Motorrad ist es auch leichter, einfach mal zwischendrin anzuhalten und das zu genießen. Beim Motorradfahren ist man quasi immer draußen. Man riecht alles − die Seeluft, den blühenden Raps, die Natur.“

Tour nach Plau am See

„Eine sehr schöne Tour kann man nach Plau am See fahren“, schwärmt der Motorradfan. Er empfiehlt die Autobahn zu meiden und auf der Landstraße zu bleiben. Diese seien auf dieser Strecke sehr gut zu befahren. Als Tourverlauf empfiehlt er, die Strecke aus Rostock von Kessin bis nach Laage in Richtung Güstrow zu fahren bis nach Krakow am See. „Ein Zwischenhalt hier lohnt sich auf jeden Fall.“ Von hier kann man dann weiterfahren bis nach Plau am See. „In Plau am See kann man sehr gut Essen gehen und übernachten. Im Hotel am Klüschenberg habe ich das bisher beste Steak gegessen“, erinnert sich Leistner.

Mit dem Motorrad über Rügen

Mit seiner Lebensgefährtin fährt Jens Leistner auch gerne nach Rügen. „Es ist schon ein Erlebnis, mit dem Motorrad über die Rügenbrücke zu fahren. In Sassnitz haben wir in einem Hotel mit DDR-Charme übernachtet. Das war ein echtes Erlebnis. Hier gab es das beste Frühstücksbüfett, das ich je in einem Hotel genossen habe“, lacht er. Das Essen auf Rügen sei sowieso sehr gut. Und viele Ausflugsziele gibt es auch: die Kreidefelsen, Sassnitz mit seinem englischen U-Boot im Hafen oder der Saurier-Park. „Rügen ist sehr gut befahrbar, man kommt mit dem Motorrad überall gut ran“, so der Rostocker.

Feste Rangordnung bei Gruppenfahrten

Für die Ausflüge mit mehreren Fahren gibt es strikte Regeln. „Wenn wir in der Gruppe unterwegs sind, dann gibt es auf der Straße eine strenge Rangordnung, damit es nicht zu Unfällen kommt. Jeder muss seinen Platz in der Formation kennen und einhalten. Die Tour muss vorher abgesprochen sein, damit jeder weiß, wo es hingeht, und nicht während der Fahrt Missverständnisse entstehen.

„Das Land Mecklenburg-Vorpommern bietet viele Möglichkeiten für Tagestouren und Wochenendtrips. Wer sich auf den Landstraßen bewegt und die Autobahnen meidet, kann sehr viele schöne Orte entdecken“, rät Jens Leistner abschließend.

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