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Jetzt ist Saison : Mallorca – eine Winterliebe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jetzt ist die beste Zeit, um auf die Hauptinsel der Balearen zu reisen.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2017 | 14:26 Uhr

„Die Luft ist so rein in unseren Bergen, das Meer so blau am Horizont. Es ist der schönste Ort, an dem ich gewohnt habe und einer der schönsten, die ich je sah“, schreibt George Sand über ihren Aufenthalt auf der größten Insel der Balearen. Fast 180 Jahre ist es her, dass die Schriftstellerin in Männerkleidern zusammen mit ihrem Lebensgefährten Frédéric Chopin fast 100 Tage auf der Insel verbrachte. „Ein Winter auf Mallorca“ heißt das Protokoll dieser Reise. Niemand hätte damals ahnen können, welche Tourismus-Karriere Mallorca bevorstand. Doch Madame Sand hatte mit der Wahl ihres Urlaubsziels ebenso den richtigen Riecher wie mit dem Timing.

Wer Mallorca zur Hochsaison erlebt hat, ist überwältigt, welche Schönheit und Beschaulichkeit die Insel im Winter zeigt. Schon beim Landeanflug schimmert das Land in intensivem Grün. Saftiges Gras überzieht die Hänge, sprießt unter den Oliven und Orangenbäumen. Wer Zerstreuung liebt, bleibt am besten in Palma, der einzigen richtigen Großstadt der Balearen. Hier gibt es Kunst und Kultur satt, dazu Kneipen und jede Menge Möglichkeit zum Shopping – im Februar gibt es Rabatte bis zu 70 Prozent auf aktuelle Mode. Zur gleichen Zeit stehen auf dem Land die Mandelbäume in Blüte, am prachtvollsten in der Gegend um Arta und Inca.

Vollkommen stressfrei lässt sich die Insel mit dem Leihwagen erobern. Die Traumstraße Sa Calobra an der steilen Nordwestküste hat man für sich alleine, freie Parkplätze finden sich an jedem „Mirador“, der hinreißende Inselpanoramen bereithält. Selbst am Cap Formentor, wo im Sommer die Urlauberautos in einer endlosen Karawane rollen, ist kaum ein Wagen unterwegs. Die einzigen Hindernisse, die ab und an den Verkehr zum Erliegen bringen, sind Schafe, die in großer Zahl unterwegs sind, um das frische Grün abzukauen.

Natürlich ist es nun viel zu kalt zum Baden. Aber man kann mutterseelenallein an leeren Stränden spazieren oder im Windschatten im Freien sitzen und eine Pfanne „Frit Mallorqui“ als deftige Stärkung genießen. In Palma zeigt man sich an Sonnentagen ohne Mantel in Terrassencafés wie dem „Olivar“ an der Markthalle oder der „Bar Bosch“ am Passeig des Born. Im Winter strahlen die Farben der Insel so satt wie nie, denn kein Sonnenglast trübt das klare mediterrane Licht.

Und natürlich kann man sich aufmachen, um nach Valldemossa zu fahren und in Ruhe durch den Klosterbau „Cartuja“ wandeln, in dem Sand und Chopin einst Quartier nahmen und hinter Buchs und Brünnlein im Garten den grandiosen Blick auf die Nordküste genossen: „Alles, was Dichter und Maler sich erträumen können, hat die Natur hier geschaffen“, staunte die Dichterin.

Reiseziel Bernau

Anreise: Mit dem Pkw beispielsweise über die A5 bis Freiburg im Breisgau, von dort zunächst auf der B 31 Richtung Donaueschingen, in Kirchzarten Richtung Todtnau abbiegen und über Todtnau nach Bernau fahren. Bernau liegt auf zirka 1000 Metern Höhe, Winterreifen sind sinnvoll.

Mit Bahn und Bus: Der nächste Bahnhof ist in Seebruck, von dort fährt ein Bus über St. Blasien. Ab zwei Übernachtungen gibt es die „Inklusiv Gästekarte“ vom Gastgeber für freie Fahrt mit Bahn und Bus, Eintritt ins Museum, Skilifte und Loipen. Mehr unter www.konus-schwarzwald.info

Scheibenfeuer in Bernau:

Von 26. Februar (Fastnachtssonntag) bis 5. März, täglich außer Aschermittwoch.

Übernachtung: In Bernau werden von der Ferienwohnung bis zum 4-Sterne-Wellnesshotel eine Vielfalt von Unterkünften angeboten.Internet:  www.schwarzwald-tourismus.info;

www.bernau-schwarzwald.de

 

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