Unterwegs : Fahrradtransport in Bus und Bahn

Der Fahrradtransport in der Bahn ist nicht teuer.
Der Fahrradtransport in der Bahn ist nicht teuer.

Das eigene Rad mit auf Reisen zu nehmen, ist vor allem mit dem Fernbus und dem Zug vergleichsweise günstig.

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13. Juni 2015, 08:00 Uhr

Das Fahrrad mit auf Reisen zu nehmen, ist vor allem mit dem Fernbus und dem Zug vergleichsweise günstig. Nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest bieten zahlreiche Fernbus-Unternehmen Tickets für Fahrräder mit Standardgröße und einem Maximalgewicht von 25 Kilogramm ab neun Euro an, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“.

Die Mitnahme im ICE ist derzeit allerdings noch nicht möglich. Das soll sich erst 2017 ändern. Im City-Night-Line gibt es jedoch schon heute Stellplätze für Fahrräder zum Preis von zehn Euro im innerdeutschen Verkehr. Fahrradfahrer, die mit IC und EC reisen, zahlen für eine einfache Fahrt in Deutschland neun Euro ohne Bahncard oder sechs Euro mit Bahncard. Schon für fünf Euro gibt es ein Fahrrad-Tagesticket bundesweit im Regional- und Nahverkehr.

Deutlich mehr zahlen Reisende, wenn sie mit dem Flugzeug unterwegs sind. Die Preise variieren stark je nach Fluglinie und Flugzone. Während ein Fahrradticket bei Turkish Airlines innerhalb Deutschlands und Europas 30 Euro kostet, müssen bei Lufthansa und KLM 50 Euro und bei Iberia 75 Euro gezahlt werden.

Stiftung Warentest empfiehlt, Tickets für das Fahrrad früh zu buchen – egal welches Verkehrsmittel genutzt wird. Ebenfalls möglich ist der Transport von Fahrrädern mit dem Versandhandel.

Am günstigsten ist die Zusendung des Fahrrads mit der Deutschen Bahn (etwa 25 Euro). Das Unternehmen Hermes verlangt rund 40 Euro, die Kosten bei DHL liegen bei 50 Euro. In der Regel dauert die Zustellung meist zwei bis vier Werktage.

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