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Reise und Tourismus

23. September 2017 | 15:03 Uhr

Zypern : Die Schönheit der Aphrodite

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die „Insel der Götter“ im östlichen Mittelmeer wartet auf mit einer Vielzahl himmlischer Begegnungen.

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2017 | 10:00 Uhr

„Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Die menschliche Eitelkeit macht die Schönheit zu einem irdischen, dem steten Wandel unterworfenen Phänomen. Was aber, wenn sich wahre Schönheit aus den Quellen des Göttlichen speist und dabei ein Schönheitsideal hervorbringt, über das hinaus nichts Schöneres gedacht werden kann?

Die Antwort auf seine Frage findet Zypernexperte Costas am Geburtsfelsen der Aphrodite im Süden der Insel. Genau dort, wo in mythischer Vorzeit nach Angaben der griechischen Klassiker die „Schaumgeborene“ den Meeresfluten entstieg. Wobei sie mit ihrem überirdisch anmutenden Erscheinungsbild in der Fantasie eine Schönheitsvorstellung begründete, die die Jahrtausende überdauerte.

Diese überirdische Schönheit scheint auf die ganze Insel auszustrahlen. Von den Stränden, an denen sich die Wellen des östlichen Mittelmeers brechen, bis hinauf zu den Höhen des Troodos-Gebirges, die fantastische Ausblicke bereithalten. Landschaftsbilder dieser Art erweckten natürlich über die Jahrhunderte hinweg die Begehrlichkeiten der jeweils vorherrschenden Großmächte, die überall auf der Insel ihre Fußspuren hinterließen.

Und dennoch ist die auf Zypern vorherrschende Aufbruchstimmung unverkennbar. So besonders in der Stadt Limassol, deren großzügig ausgebaute Hafenanlagen Zeugnis ablegen von einem dauernden Kommen und Gehen. Die zahlreichen Tavernen am Rande des Hafenbeckens erweisen sich damit zu jeder Tageszeit als einer der Hauptanziehungspunkte, auch um hier die Besonderheiten der zyprischen Küche zu entdecken.

Darüber hinaus erweist sich Limassol als eines der Eingangstore hinauf in das Troodos-Gebirge. Überall lassen sich kleine Dörfer entdecken, die vielfach von ihren Bewohnern bereits aufgegeben worden waren. Bis vermögende Engländer kamen, um die hier reichlich vorhandene ländliche Bausubstanz zu romantischen Ferien-Wohnanlagen auszubauen und sie damit vor dem sicheren Verfall zu bewahren.

Als ebenso erstaunlich wie der Wiederaufbau mancher Dörfer erweist sich auch das Entwicklungstempo in der Stadt Paphos im Südwesten der Insel. Für das Jahr 2017 wird ihr die Ehre zuteil, sich als „Europäische Kulturhauptstadt“ präsentieren zu dürfen. Ein Titel, der unglaublich viele Aktivitäten freisetzt. Sie reichen von ausgefallenen Kunstinstallationen über ausgesuchte Theaterproduktionen bis hin zu wegweisenden Musikdarbietungen, von denen das Konzert der Berliner Philharmoniker am Aphrodite-Felsen von allen das Spektakulärste ist.

Anreise: Small Planet, Germania und Condor bieten über die Woche verteilt 32 Flüge von 17 deutschen Flughäfen aus.
Reisezeit: Grundsätzlich ganzjährig; besonders in den Monaten April bis Oktober. Aber auch die Wintermonate sind relativ mild.
Auskunft: Fremdenverkehrszentrale Zypern, Frankfurt, Tel 069-251919, www.visitcyprus.com
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