Englands coolste Partystadt : Beste Startzeit: Happy Hour

Beachball zwischen Brighton Pier und der Marina.
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Beachball zwischen Brighton Pier und der Marina.

Englands coolste Partystadt Brighton ist groß genug, um sich als Fremder zu verlieren im Meer der Pubs, Clubs und Läden.

svz.de von
12. September 2015, 09:09 Uhr

Das Viertel um St. James’s Street in Englands coolste Partystadt Brighton ist ein schräger Mix aus Pubs und Shops, Cafés, Läden und Lokalen – von ultracool bis megaschrullig, von Minimaldesign bis Tuntenbarock.

Trotz Kontrasten passt alles gut zusammen, verträgt und arrangiert sich mit illustrem Publikum zu einem angenehm durchgeknallten, heiteren Durcheinander.

Noch sind die zahllosen Haltepunkte auf Brightons Kneipenmeile Nr. 1 ziemlich leer. Doch die Happy Hour sorgt dafür, dass sich das schnellstens ändert.

Für viele ist der billige Alkohol Grund genug, den Abend etwas zeitiger beginnen zu lassen. Ein erstes Bier im Ranelagh, wo der beste Blues der Stadt gespielt wird. Das nächste, ein „Old Sussex“, in The Oak bei Rockmusik, ein drittes in The Zone. Danach wird nicht mehr gezählt.

Irgendwann verlagert sich das Leben dieser Nacht in die Klubs an der Strandpromenade. Man tanzt, bis der Morgen graut oder länger. Vor der Tür rauscht das Meer. Möwen kreischen. Sonnenaufgang noch vorm Schlafengehen.

Im altehrwürdigen Brighton wird gern und viel gefeiert. Seine Geschichte als Seebad begann, als der Arzt Richard Russell vor über 250 Jahren entdeckte, wie gesund das Meerwasser an der englischen Südküste ist und erste Nobelherbergen entstanden.

Einen Ansturm gutbetuchter Kurgäste löste im 19. Jahrhundert der Bau des Royal Pavilion aus. Das im Stil eines indischen Palastes gestaltete Lustschloss des Prinzen von Wales und späteren Königs Georg IV ist immer noch Wahrzeichen der Stadt.

Zum heutigen modernen Urlaubs- und Party-Ort Brighton gehört vor allem eine starke kreative Szene. Am höchsten konzentriert sie sich entlang der Promenade sowie in The Lanes und North Laine, einem quirlig bunten Viertel mit Hunderten von kleinen Galerien, Cafés, Bioläden und Boutiquen.

Doch vor der nächsten Happy Hour geht’s zur Brighton Pier.

Auf der historischen Seebrücke mit Jahrmarktsattraktionen steht oder sitzt man in der ersten Reihe, wenn sich kurz vor Sonnenuntergang Tausende von Staren zu famosen Figurenflügen treffen.

Als schwarze, zwitschernde Wolken rauschen sie im Sturzflug in immer wieder neuen Formationen über Pier und Promenade, bis es Zeit wird zum Schlafengehen. Aber nur für kleine Vögel.

Anreise: z.B. mit Lufthansa nach London Heathrow, ab der dortigen Central Bus Station per National Express (Bus) über Gatwick nach Brighton.
Einkaufen: The Lanes and North Laine, www.uniquebrighton.com
Allgemeines:

www.VisitBrighton.com

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