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Reise und Tourismus

23. Oktober 2017 | 19:12 Uhr

Manche : Auf den Spuren der Tour de France

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die ersten Etappen des bekannten Radrennens führen durch die Manche.

1200 Kilometer markierte Radwege, davon 230 Kilometer grüne Wege, geschichtsträchtige Orte und eines der bekanntesten Wahrzeichen Frankreichs warten in der Manche. Heute startet in dem Department in der Normandie am Fuße des Mont St. Michel die Tour de France. Auf dem Klosterberg thront die Benediktiner-Abtei. Im Laufe der Jahrhunderte erwuchs aus einem einfachen Kirchenbau ein Festungsbauwerk mit verschachtelten Gebäudekomplexen. Für das Fahrerfeld geht es über Avranches an der Küste entlang nach Granville und schließlich quer durch die Manche zum Utah Beach. Unterwegs lohnt sich ein Stopp in Carolles, wo man von einer Aussichtsplattform nicht nur den Strand von Jullouville, sondern bei guter Sicht auch die Umrisse der Inseln Jersey und Guernsey sehen kann. Am Utah Beach überqueren die Fahrer die Ziellinie der Etappe direkt vor dem Strand. Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Museen geben die Möglichkeit, der Geschichte der Landung der Alliierten und der Schlacht um die Normandie nachzuforschen. So wie in Sainte-Mère-Église , wo die Nachbildung eines Fallschirmspringers an den Soldaten John Steele erinnert. Er landete am frühen Morgen des 6. Juni 1944 versehentlich auf dem Dach der Kirche und musste dort mehr als zwei Stunden ausharren.

Die zweite Etappe der Tour startet weiter südlich in Saint-Lô. Von dort aus kann man auf sogenannten grünen Wegen wieder Richtung Küste radeln. Das Umland von Saint-Lô, das Vallée de la Vire, ist von Tälern durchzogen, verschiedene Strecken führen entlang von Flüssen und ehemaligen Eisenbahnlinien. Richtung Norden geht es nach Cherbourg, wo die zweite Etappe endet. Unterwegs wartet die Region Pays de Coutances mit einer der schönsten gotischen Kathedralen Frankreichs auf.

Die dritte Etappe in der Manche beginnt in Granville, an der Küste oberhalb der Bucht des Mont St. Michel. Granville gilt als das „Monaco des Nordens“ und ist der wichtigste Muschelhafen Frankreichs. Hier lassen sich Meeresfrüchte in allen Variationen genießen. Von dort aus geht es für die Fahrer ins Landesinnere, das Tagesziel ist Angers.

 

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