Regierung setzt auf Liberalisierung : Usbekistan: Für Hipster und Hadschis

von 14. September 2019, 16:00 Uhr

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Junge Usbeken in der Juma-Moschee in der Wüstenstadt Chiwa. Die Sowjet-Vergangenheit wirkt nach, indem der Islam politisch keinen Einfluss hat. Wer Mehrehen eingeht, muss mit Haft rechnen. Foto: Burkhard Ewert
Junge Usbeken in der Juma-Moschee in der Wüstenstadt Chiwa. Die Sowjet-Vergangenheit wirkt nach, indem der Islam politisch keinen Einfluss hat. Wer Mehrehen eingeht, muss mit Haft rechnen. Foto: Burkhard Ewert

Lange abgeschottet, versucht sich Usbekistan an einer vorsichtigen Öffnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Regierung will der Islamisierung ebenso widerstehen wie dem wachsenden Einfluss Chinas und des Westens. Ob es gelingt?

Taschkent | Als Timur erscheint, jubelt die Menge. Es ist Springbrunnenfest in Samarkand, und an die alte Koranschule auf dem Registan-Platz wird eine Lichtschau an die Fassaden geworfen, die einen Abriss der Geschichte Usbekistans darstellt. Die alten Chinesen sind zu sehen, Dschingis-Khan und die von ihm entfachten Feuerstürme, und dann eben Timur, genannt der ...

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