Rechtswidrige Gebührenerhöhung : Bankkunden müssen aktiv werden

von 02. Juni 2021, 16:50 Uhr

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Die jüngste BGH-Entscheidung könnte für Geldinstitute teuer werden. Denn sie dürfen die AGB nicht ohne aktive Zustimmung der Kunden ändern.
Die jüngste BGH-Entscheidung könnte für Geldinstitute teuer werden. Denn sie dürfen die AGB nicht ohne aktive Zustimmung der Kunden ändern.

Ohne Zustimmung der Kunden sind höhere Gebühren für das Konto laut Bundesgerichtshof nicht rechtens. Wollen Kunden zu unrecht gezahlte Gelder zurück, müssen sie die Forderungen aktiv anmelden.

Karlsruhe/Berlin | Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden: Die bisherige Gebührenerhöhungspraxis der Banken ist nicht rechtens. Nach Ansicht der Richter sind Änderungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) einer Bank unwirksam, wenn sie nur aufgrund einer stillschweigenden Zustimmung wirksam werden (Az.: XI ZR 26/20). Für Kunden kann sich das auszahlen. Den...

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