Protokoll-Pflicht : Banken müssen über Risiken von Finanzprodukten aufklären

Finanzberater müssen nach der Beratung ein Protokoll erstellen. So können Kunden besser abwägen, ob die Geldanlage die richtigen Kriterien erfüllt.
Finanzberater müssen nach der Beratung ein Protokoll erstellen. So können Kunden besser abwägen, ob die Geldanlage die richtigen Kriterien erfüllt.

Die Auswahl an unterschiedlichen Finanzprodukten ist groß und unübersichtlich. Kunden möchten deshalb besonders gut über Risiken aufgeklärt werden. Denn je höher die Rendite, desto höher das Risiko.

svz.de von
15. September 2017, 04:15 Uhr

Banken und Finanzdienstleister sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden über die Risiken der empfohlenen Produkte aufzuklären. Daran erinnert der Bundesverband deutscher Banken.

Die Kunden bekommen daher vor einem Vertragsabschluss ein Protokoll über den Inhalt der Anlageberatung ausgehändigt. Anleger können dann noch einmal in Ruhe abwägen, ob die Geldanlage wirklich zu ihrem Anlageziel passt und welche Risiken damit verbunden sind.

Unter Zeitdruck sollte keine Finanzentscheidung getroffen werden. Vor einer Investition sollten Kunden sich vielmehr immer die Zeit nehmen, Anbieter und Produkt genau zu prüfen. Dazu gehören auch realistische Gewinnversprechen.

Als Orientierungshilfe: Sichere Anlagen bringen derzeit zwischen null und einem Prozent Zinsen. Zehnjährige Bundesanleihen rentieren aktuell mit etwa 0,3 Prozent. Höhere Renditen bedeuten auch mehr Risiko.

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