Proportionen : Mode für große und kleine Frauen

Horizontale Streifen stauchen optisch.
Horizontale Streifen stauchen optisch.

svz.de von
24. Juni 2016, 21:00 Uhr

Sehr große und sehr kleine Frauen haben das gleiche Problem: Viele Kleidungsstücke sehen an ihnen komisch aus, weil die Proportionen nicht stimmen. Stilberaterin Silke Gerloff aus Offenbach hat einige Tipps:

Kleine Frauen suchen zum Beispiel nach Firmen, die Petite-Größen im Angebot haben – dort sind nicht nur die Ärmel- und Beinlängen verkürzt, die Proportionen sind auch angepasst. Gut ist auch, nach südeuropäischen oder asiatischen Labeln Ausschau zu halten, die eher für kleine Frauen schneidern. Wichtig: Zu lange Ärmel von Blazer oder Jacke dürfen im Business nicht einfach umgekrempelt, sondern sollten gekürzt werden. Sonst wirkt es zu mädchenhaft.

Für große Frauen könnten Label aus Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien oder den USA passende Sachen haben. Manche Ärmel kann man noch verlängern – oder man greift einfach von vornherein zu einer 3/4-Länge.

Muster und Farben: Mit ihnen lässt sich etwas tricksen. Kleinen Frauen etwa helfen vertikale Linien, die Figur etwas zu strecken, genau wie eine unifarbene oder Ton-in-Ton-Farbverteilung am Körper. Bei großen Frauen ist es umgekehrt: Sie greifen eher zu Teilen mit horizontalen Linien, das verkürzt optisch. Außerdem darf es bei ihnen gerne eine zweifarbige Farbverteilung am Körper sein. Und: Sie können auch Teile mit großen Mustern und Oversized-Schnitten tragen – kleine Frauen sollten das nicht, da es staucht.

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