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Halloween-Make-Up : Mit Lippenstift und Kaffeeweißer

vom
Aus der Onlineredaktion

Narben, Blut, Verbrennungen: So bekommen Sie Ihr schaurig-schönes Make-up für die Halloween-Party selber hin.

Auf einer Halloween-Party sind aufgeschminkte Narben, blutige Wunden und Verbrennungen ein echter Hingucker. Der Maskenbildner Robert Schmermer aus Köln verrät ein paar Tricks, um den schaurigen Look selbst anzufertigen:

Narben

Ein solches Make-up lässt sich mit Kollodium herstellen, das man zum Beispiel in Apotheken kaufen kann. Beim Auftragen sollte die Haut fettfrei sein. Dafür reinigt man sie mit Alkohol oder einem Desinfektionsmittel. Dann wird das Kollodium aufgetragen. Die Haut zieht sich dadurch leicht zusammen. Der Effekt ist, dass die Narbe scheinbar in die Tiefe geht. Trägt man das Kollodium wiederholt auf, verstärkt sich der Effekt. Löst sich das Kollodium an den Seiten, sprüht man etwas Haarspray zum Beispiel auf einen beschichteten Pappteller. Dann wird mit einem Pinsel das Haarspray aufgetupft und das Kollodium an den Seiten, an denen es sich löst, fixiert. Dann kann man Lippenstift oder Lidschatten in die künstliche Narbe auftragen.

Kunstblut

Hobbybastler mischen hierfür Zucker und Wasser im Verhältnis 1:1. Auf dem Herd lässt man die Mischung aufkochen. Dann wird etwas Lebensmittelfarbe aus dem Supermarkt hineingegeben. Dabei nimmt man vor allem Rot, dazu ein bisschen Gelb und ganz wenig Blau.

Um das Kunstblut einzutrüben, eignet sich Kaffeeweißer. Mit blauem Lidschatten können sich Halloween-Partygänger zum Beispiel ein blaues Auge schminken und etwas Kunstblut dazu auftragen.

Verbrennungen

Um künstliche Verbrennungen herzustellen, kauft man am besten etwas Latexmilch. Diese gibt es in der Regel im Bastelshop.

Die Milch tupft man mit einem Schwämmchen auf die Haut. Es entsteht dadurch eine Art zweite Haut. Um dann die Verbrennung zu simulieren, knibbelt man das Latex an den Seiten etwas ab. Das sieht dann so aus, als würde sich die Haut ablösen. An diesen Stellen sorgt ein bisschen roter Lippenstift für einen zusätzlichen, gruseligen Effekt.

Nichts für Autofahrer: Bunte Kontaktlinsen
Rote Teufelsaugen, leuchtende Katzenlinsen und die unergründlichen Blicke einer Hexe: Zu Halloween werden Kostüme oft mit farbigen Kontaktlinsen vervollständigt. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen warnt  davor, solche Linsen zu lange zu tragen. Denn vor allem bei Modellen mit intensiver Farbschicht gelange  zu wenig Sauerstoff ans Auge. Außerdem sind Linsen aus dem Kostümbedarf und Drogerien nicht den individuellen Gegebenheiten eines Auges angepasst wie Modelle zur Sichtkorrektur.  Die auf der Verpackung angegebene Tragedauer sollte eingehalten werden. Generell empfehlen Fachleute, eine Tragezeit von sechs bis acht Stunden am Stück nicht zu überschreiten. Motiv-Linsen sind dem Verband zufolge auch nicht für die Nutzung im Straßenverkehr geeignet: Meist habe die Öffnung der Linse für die Pupille nur einen Durchmesser von rund fünf Millimetern – in der Dunkelheit weitet sich die Pupille allerdings auf bis zu acht Millimeter. Das bedeutet, dass beim Auto- oder Fahrradfahren im Kostüm zu später Stunde das Sichtfeld und damit die seitliche Wahrnehmung eingeschränkt ist.
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erstellt am 29.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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