LEBE!MANN : Till Backhaus - Ein authentischer Sympathieträger und Familienvater

Till Backhaus in seinem Garten
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Till Backhaus in seinem Garten

Till Backhaus gehört zu den Menschen, auf die man sich verlassen kann. Wenn er etwas sagt, steht er zu seinem Wort.

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26. August 2019, 15:37 Uhr

Till Backhaus gehört zu den Menschen, auf die man sich verlassen kann. Wenn er etwas sagt, steht er zu seinem Wort. Er ist einer der anpackt, ein Macher. So kennen die meisten den Minister für Landwirtschaft und Umwelt. Aber was für eine Privatperson verbirgt sich hinter dem gebürtigen Westmecklenburger?

Samstagvormittag, kurz nach 10 Uhr auf dem Dorf, irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Die Terrasse ist zum Frühstück eingedeckt. Auf dem Tisch stehen selbstgemachte Marmeladen, Eier von auf dem Hof lebenden Hühnern, Tomaten und Gurken aus dem Gewächshaus. Lässt man den Blick schweifen, verliert man sich schnell im weitläufigen Garten voller Obstbäume und Nutzpflanzen und kommt zur Ruhe. Till Backhaus kommt gutgelaunt mit seinen beiden Kindern um die Ecke spaziert, Brötchen vom Dorfbäcker unterm Arm. „Schön, dass Sie kommen konnten Frau Mück. Erzählen Sie doch mal, was machen Sie? Wofür interessieren Sie sich?“ Ich sitze mit Familie Backhaus beim Frühstück und wir unterhalten uns. Statt einem klassischen Interview im Stil Frage und Antwort tauschen sich alle Beteiligten am Tisch aus. Es ist eine angenehme Atmosphäre. Authentisch, herzlich, interessiert, respektvoll. Respektvoll und herzlich geht es auch im Alltag der Familie Backhaus zu. In Yvonne Backhaus hat der Familienvater eine Frau gefunden, die ihn unterstützt, berät und zum Lachen bringt. „Wir haben als Familie einen sehr guten Zusammenhalt, sowohl innerhalb unserer eigenen Familie, aber auch mit meinen Geschwistern besteht ein sehr enger und guter Kontakt.“ Eine wichtige Lebenserfahrung für ihn ist in dem Zusammenhang: „Mit Glück hat man einen oder zwei Freunde im Leben, auf die man sich in Allem verlassen kann. Das Wichtigste im Leben überhaupt aber ist eine intakte Familie, gesunde Kinder und eine tolle Frau. Dann kann man alles im Leben schaffen und erreichen.“

Der Alltag im Hause Backhaus beginnt früh. „Wir stehen unter der Woche zwischen 5 Uhr und 5.30 Uhr auf. Meine Frau meistens noch vor mir. Dann geht der Tag so langsam los. Meine Frau kümmert sich um die Kinder und ich versorge die Tiere. Wir sind ja sehr glücklich über unseren kleinen Bauernhof mit den Hühnern, Puten, einer Schildkröte, einem Hund, Katzen und zwei Pferden. Das muss ja auch alles vernünftig versorgt und umsorgt sein. Für mich ist das mein Frühsport. Alles abzulaufen, nachzuschauen, ob alles seine Ordnung hat und auch ein wenig körperlich zu arbeiten. Dazu komme ich ja sonst tagsüber nicht.“ Spätestens um 7.30 Uhr verlässt er dann das Haus, kommt in der Regel nicht vor 22 oder 23 Uhr nach Hause.

Till Backhaus liebt seinen Beruf und das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Wenn er davon erzählt, gerät er ins Schwärmen. Er ist stolz auf sein Team, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Es gibt viele tolle Sachen, die wir in den letzten 30 Jahren auf den Weg bringen konnten.“ Nach all den Jahren bleibt Till Backhaus immer auf dem Boden. In dem Zusammenhang erzählt er mir von seinen Erlebnissen während des Waldbrandes bei Lübtheen diesen Sommer. „Wenn man 50 Meter entfernt vom Feuer steht und 50 Meter hinter dir das nächste Dorf ist, lässt dich das nicht kalt. Das erdet dich.“

Es sind die Menschen, die ihn interessieren. Er möchte gemeinsam mit ihnen und für sie Ideen entwickeln, sich einbringen und Dinge umsetzen. Till Backhaus ist ein Macher. Mit 120.000 bis 160.000 Kilometern Strecke im Jahr gehört er zu den Vielfahrern innerhalb der Landesregierung. Das stellen auch seine Nachbarn immer wieder fest und er erzählt schmunzelnd: „Gerade heute Morgen hat mich jemand darauf angesprochen. Mensch Herr Backhaus, sie sieht man ja auch nie zu Hause, dafür aber im Fernsehen oder in der Zeitung. Oder man hört sie im Radio.“ Till Backhaus ist präsent, kümmert sich, packt an.

Den Ausgleich nach einem langen Tag findet er zu Hause bei seiner Familie und in seinem Garten. „Ich konnte früher nicht abschalten und habe immer Berge voll Post und Arbeit mitgenommen. Aber seitdem Yvonne und ich zusammen sind und wir diese beiden wunderbaren Kinder haben, kann ich entspannen.“ Das glaubt man ihm sofort. Und so schlendern wir durch den Garten und ich bekomme vom Minister für Landwirtschaft und Umwelt eine kleine Nachhilfestunde in Botanik. Schmackhafter hätte das Wochenende nicht starten können.

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