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Mode & Lifestyle

21. November 2017 | 20:36 Uhr

Sommerphänomene : Hotpants und Männerdutt

vom

svz.de von
erstellt am 26.Jul.2013 | 03:53 Uhr

Der Sommer riecht nach Sonnenmilch, Meer und Pommes. Männer stehen am Grill, Frauen lackieren auf der Terrasse ihre Fußnägel. Alles wie immer - oder gibt es doch Dinge, die neu sind? Eine Übersicht über Trends und neuere Phänomene, die in einem Sommer-Fotoalbum 2013 nicht fehlen sollten.

Der MÄNNERDUTT: Bei Hitze fällt eine der letzten Bastionen der Weiblichkeit: Der junge, alternative und mit langen Haaren ausgestattete Mann von Welt trägt heutzutage Dutt - ein Großstadtphänomen. "Er darf nicht so weit oben sein wie bei einer Frau", rät der Berliner Friseur Shan Rahimkhan. Er findet den Dutt ganz witzig, im Gegensatz zum Pferdeschwanz bei Männern. Der sei "katastrophal".

Die EDEL-EISDIELE: Neuerdings gibt es jetzt veganes Basilikum-Limetten-Sorbet oder Karamell-Eis mit Meersalz. Bei Kugelpreisen von 1,60 Euro kommt zugleich Nostalgie auf: Selige Zeiten, als ein Eis noch 20 Pfennig kostete.

DINNER IN WEISS: Die Veranstaltungen erinnern an einen Werbespot, in dem schöne Menschen in Weiß unter dem Sommerhimmel schokoladefreie Pralinen essen. "Dinner in Weiß" sind Freiluft-Picknicks, die über Netzwerke im Internet organisiert werden. Der Dresscode ist weiße Kleidung. Das macht sich auf den Bildern von den tafelnden Menschen an malerischen Orten gut. Ursprünglich soll die Idee aus Paris stammen. Deutsche Städte folgten.

HOTPANTS: Werden in der Regel von Frauen unter 30 getragen, manchmal in Kombination mit schwarzen Leggins. Unerklärlicherweise ist es gerade schick, dass bei abgeschnittenen Jeans die Tasche unten rauslugt. Eine naheliegende Regel: Das Oberteil sollte dann nicht länger sein als die Hose. Sonst sieht es aus, als hätte die Trägerin morgens beim Anziehen etwas vergessen.

Das GROSSFLÄCHIGE TATTOO: Bei Sommerhitze zeigen die Menschen viel Haut - und viele Tattoos. Der Abgesang auf Tätowierungen unter dem Motto "Adieu Arschgeweih" kam zu früh. Heute sieht es in Freibädern aus wie früher in den Seemannsheimen. Vor einigen Jahren wurden dezente Einsteigermotive wie Rosen oder Schmetterlinge gestochen, berichten Tätowierer. Heute planen manche Leute ganze Flächen, nach Ölgemälden, Eltern, Geschwistern und Tieren. Beliebt sind Schriftzüge oder Verse.

TRENDSPORT IMKERN: Das war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Schrebergarten, Marmeladekochen und Weck-Gläser gelten schon länger nicht mehr als spießig. Jetzt sind Stadt-Honig, Imkern und Bienen auf dem Balkon endgültig angesagt. "Bienen passen problemlos zur städtischen Lebensführung", heißt es in einem Internet-Ratgeber.

 

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