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Mode für Kinder : Denim, Prints und Jogginghose

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Kindermode wird bestimmt von den Trends aus der Erwachsenenwelt. Doch einer sticht in dieser Saison heraus – und der kommt aus Skandinavien.

svz.de von
erstellt am 13.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Große Sprünge machen die Trends in der Kindermode nicht. Gemeinhin gilt: Was vor einem Jahr angesagt war, ist auch in diesem Jahr beliebt.  „Noch ist das Tempo etwas langsamer“, sagt Judith Kessler, Expertin der Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“. Trends müssten sich erst in der Erwachsenenmode durchgesetzt haben, bevor sie die Kinderabteilungen erreichten. Dann werden die Kleinen jedoch oft wie die Großen gekleidet. Ein Überblick.

Jeans, Jeans, Jeans

„Denim bleibt wichtig“, sagt Kessler. Getragen werden könne der Stoff in allen Variationen. „Gern auch im Allover-Look von Kopf bis Fuß, als Jumpsuit oder Latzhose, die auch mal kurz sein darf.“ Jeanshosen seien auch in dieser Saison wieder in allen Stilen zu finden, sagt Regina Wagner, Sprecherin der Kindermode-Messe Komm in Wallau. „Skinny, also eng, oder weit im Boyfriend-Look.“ Weiter angesagt seien Hosen im Goldgräberstil. „Jeans, die verwaschen und an den Knien leicht abgeschabt aussehen.“  Der Renner jedoch sei die sogenannte Jogg-Jeans, erklärt Kessler. Dabei handle es sich um eine Hose, die wie eine Jeans aussieht, aber aus Sweat-Ware gefertigt ist. „In der Kindermode ist es wichtig, dass sich die Kleinen in ihrer Kleidung wohlfühlen und das tun sie meist, wenn sie sich darin frei bewegen können.“

Mini-Ich

„Outfits aus der Erwachsenenmode werden einfach in die Kindermode übersetzt“, sagt Kessler. Meist komme ein Trend aus der Erwachsenenmode ein Jahr später auch bei den Kindern an, ergänzt Camilla Rando, Redakteurin des Elternblogs „Mummy Mag“. In dieser Saison seien es vor allem unifarbene Oberteile, die sowohl die Großen als auch die Kleinen tragen können. „Nicht zu vergessen: die Latzhose“, sagt Rando.

Bären, Pferde, Haie

Skandinavische Marken haben vor Jahren einen Trend gesetzt, der noch immer anhält und heute beliebter denn je ist: „Prints von Tiermotiven oder ausgefallenen Illustrationen“, sagt Rando. „Die Kollektionen aus Skandinavien sind farbenfroh und durch die Prints sehr originell“, sagt Wagner. Auffallend sei, dass sich der Trend wegbewege von den klassischen Motiven und Farben bei Mädchen- oder Jungen-Kleidung. Die Pullis für Jungen seien bunter als vor ein paar Jahren und könnten durchaus mit Motiven wie Flamingos bedruckt sein. Bei den Mädchen seien Shirts und Hosen in blau oder grün gehalten.

Grün, grün, grün

Die sogenannte Green Fashion, also Kleidung, bei deren Herstellung ökologische und soziale Standards eingehalten wurden, ist bei Eltern beliebt. „Das Bewusstsein junger Eltern für nachhaltig produzierte und schadstofffreie Mode nimmt zu“, sagt Wagner. Eltern seien heute bereit, mehr Geld für ökologisch hergestellte Kleidung auszugeben, sagt Rando. „Sie setzen auf Qualität und müssen kein schlechtes Gewissen mehr haben.“ Teuer muss die sogenannte Green Fashion aber nicht sein. Auch einige große Ketten setzen zum Beispiel schon auf Bio-Baumwolle.

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