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Ratgeber

20. Oktober 2017 | 16:35 Uhr

Mit der Maus in die Ecke fahren

vom

svz.de von
erstellt am 26.Okt.2012 | 10:47 Uhr

Seit Freitag ist Windows 8 auf neuen Computern oder als kostenpflichtiges Update verfügbar. Anders als beim Wechsel auf Windows Vista oder Windows 7 ändert sich für den Nutzer eine Menge. So gibt es zum Beispiel kein Startmenü und zumindest auf dem Startbildschirm mit seinen Kacheln auch keine Taskleiste mehr. Wer dort zwischen Apps wechseln will, muss stattdessen die Maus in die linke obere Ecke des Bildschirms und dann nach unten bewegen. Dann öffnet sich eine Liste der zuletzt geöffneten Programme. Um zwei Apps gleichzeitig zu benutzen, muss man eine Anwendung aus dieser Liste neben die gerade geöffnete ziehen.

Auch andere wichtige Funktionen verbergen sich für Mausnutzer in den Ecken des Displays: Wer den Zeiger nach unten oder oben rechts bewegt, öffnet eine Leiste mit den sogenannten Charms. Damit kann der Anwender zum Beispiel nach Dateien suchen und sie per Internet mit anderen teilen. Hinter dem Punkt "Einstellungen" ist die Systemsteuerung zu finden, hier verbirgt sich auch die Schaltfläche zum Herunterfahren des Rechners.

Weitere Tipps zum Umgang mit der neuen Oberfläche hat Microsoft auf seiner Support-Webseite gesammelt. Dort steht zum Beispiel auch, wie eine App geschlossen wird: Durch Klicken und Ziehen vom oberen zum unteren Bildschirmrand. Nötig ist dieser Schritt nach Angaben des Entwicklers aber nicht, das System wird durch viele offene Apps nicht langsamer. Klassische Programme laufen dagegen weiter auf dem normalen Desktop, komplett mit Taskleiste und dem gewohnten X-Button zum Schließen oben rechts.

Sonderangebote sollen Start ankurbeln

Den Desktop erreicht man durch einen Klick auf die entsprechende Kachel oder die Tastenkombination Windows+D. Wer beim Start von Windows 8 direkt dort landen will, muss sich mit Tricks behelfen, schreibt die Computerzeitschrift "ct" (Ausgabe 23/2012). Das kostenlose Open-Source-Programm Classic Shell sorgt dafür, dass beim Hochfahren keine Kacheln mehr zu sehen sind. Außerdem kann es auch das alte Startmenü - oder zumindest eine ähnlich aussehende Kopie davon - wiederherstellen.

"Wir haben Windows neu erfunden", verkündete Konzernchef Steve Ballmer zum offiziellen Startschuss. Windows 8 laufe auf klassischen PCs und auf Tablets, es sei sowohl zum Arbeiten als auch für die Unterhaltung geeignet. Den Start will Microsoft mit speziellen Angeboten ankurbeln. Bis Ende Januar verkauft das Unternehmen das Betriebssystem zu deutlich reduzierten Einführungspreisen. Die Version Windows 8 Pro gibt es bis 31. Januar als Download für 30 Euro, kündigte Microsoft an. Im Handel schlägt die Software auf einer DVD mit 60 Euro zu Buche. Ab Februar steigt der Preis auf 280 Euro. Nutzern von Windows 7, die ihr altes System ab Juni 2012 gekauft haben, bietet Microsoft bis Ende Februar für 15 Euro ein Upgrade auf Windows 8 an. Wer ein Gerät mit der Basisversion von Windows 8 erwirbt, kann auch auf Windows 8 Pro mit mehr Funktionen aufstocken - bis Ende Januar für 60 Euro über den Handel, danach für 160 Euro.

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